Pressemitteilung und Aktivitätenkalender
"Palästina muss leben" vielfältig aktiv am Nakba-Tag
Der Pressesprecher von „Palästina muss leben“, Mahmoud Atiq, hat zum Nakba-Tag 2026 eine Pressemitteilung veröffentlicht. Rote Fahne News dokumentiert sie zusammen mit geplanten Aktiviäten von Palästina-muss-leben-Gruppen morgen und übermorgen.
Am 15. Mai 2026 jährt sich die Nakba zum 78. Mal. „Nakba“ bedeutet „Katastrophe“ und erinnert an die Vertreibung und Enteignung hunderttausender Palästinenserinnen und Palästinenser im Jahr 1948. Dieser Tag steht weltweit für das Gedenken an historisches Unrecht sowie für den fortdauernden Einsatz für Gerechtigkeit, Menschenrechte und ein Leben in Frieden und Würde.
Heute erleben Millionen Palästinenserinnen und Palästinenser weiterhin Krieg, Vertreibung, Besatzung und eine verheerende humanitäre Krise – insbesondere im Gazastreifen und im Westjordanland. Wir üben scharfe Kritik an der deutschen Bundesregierung und ihrem Kanzler, deren politische Haltung und Unterstützung aus unserer Sicht dazu beitragen, schweres menschliches Leid zu ignorieren oder politisch zu legitimieren. Eine Politik, die angesichts tausender ziviler Opfer, zerstörter Infrastruktur und humanitärer Katastrophen keine klare Grenze im Sinne des Völkerrechts zieht, widerspricht den Prinzipien von Menschenrechten, Gerechtigkeit und internationaler Verantwortung. Wir fordern die deutsche Regierung auf: ihre Politik konsequent an Menschenrechten und Völkerrecht auszurichten, jede Unterstützung von Krieg und Zerstörung zu beenden, sich aktiv für einen sofortigen Schutz der Zivilbevölkerung einzusetzen, humanitäre Hilfe umfassend zu stärken, sowie den Wiederaufbau lebenswichtiger Einrichtungen wie des Al-Awda-Krankenhauses in Gaza zu unterstützen.
Gleichzeitig rufen wir Menschen in Deutschland und weltweit dazu auf: für Gaza und die betroffene Zivilbevölkerung zu spenden, sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen, friedlich gegen die Politik von Krieg, Besatzung und Unterdrückung zu demonstrieren und ihre Stimme gegen Ungerechtigkeit zu erheben. Unsere Solidarität gilt allen Menschen, die unter Krieg, Vertreibung und Unterdrückung leiden. Zum Nakba-Tag erinnern wir nicht nur an die Vergangenheit, sondern benennen auch gegenwärtiges Unrecht. Gemeinsam kämpfen wir für eine Zukunft, in der Freiheit, Sicherheit, Menschenwürde und gleiche Rechte für alle Menschen in Palästina und der gesamten Region Wirklichkeit werden.
Zum Nakba-Tag sind die Gruppen von „Palästina muss leben“ bei viele Aktivitäten im Einsatz. Überall sind es kulturvolle Aktionen, bei denen auch Spenden für Al Awda gesammelt werden. Hier Aktionen, die über palaestina-muss-leben@protonmail.com gemeldet wurden und schreibt uns gerne von weiteren Initiativen. Bei allen Veranstaltungen sind Unterstützer und Helfer willkommen. Meldet euch vor Ort bei den Gruppen von „Palästina muss leben.“
Freitag 15.5.26
- 17:00 Uhr Essen-Altenessen, Allee-Center (Winkhausstr.) Demonstration und Kundgebung um 17 Uhr. Einer der Redner wird Hashem Qasem sein
- Stuttgart 16 – 19 Herzog-Christoph-Denkmal, Schlossplatz. Kundgebung mit Musik, Bildern, Gedichten, Redebeiträgen
Samstag 16.5.26
- Berlin 14.00 Uhr Oranienplatz Große Demo durch Kreuzberg, Neukölln, Ende am Südstern Treffpunkt 13:45 Uhr Mittelstreifen Fahne von Solidarität International
- Gelsenkirchen 15 – 16 Uhr Bahnhofstraße Mahnwache mit Infos und Gedenken, Blumen und Kerzen, offenem Mikrofon
- Schwäbisch-Hall 11 Uhr Grasmarkt Kundgebung
- Zwickau Hauptmarkt 13 – 15 Uhr Protestkundgebung und Information zur Geschichte der Nakba bis heute, offenes Mikrofon, Malaktion