Gelsenkirchen / 22. Internationales Pfingstjugendtreffen
Hunderte Hände für das Pfingstjugendtreffen
Der folgende Artikel von Eva Wanneck, Kreisvorsitzende der MLPD Gelsenkirchen-Gladbeck, ist in der aktuellen Ausgabe der Stadtzeitung der MLPD Gelsenkirchen-Gladbeck, „Vorort“, erschienen. Rote Fahne News dokumentiert:
…Vom 22. bis 24. Mai findet im Revierpark Nienhausen das 22. Internationale Pfingstjugendtreffen statt. Hunderte Hände von Jung und Alt organisieren dieses Treffen unentgeltlich selbst – jeder kann mit anpacken.
Zusammenhalt und Solidarität – international und antifaschistisch – das wird gelebt. Das ist das glatte Gegenprogramm zur bürgerlichen Jugendpolitik und zur spalterischen Hetze der AfD im Rat, die „Südosteuropäern das Leben so schwer wie möglich“ machen will.
Es stimmt – auch in Gelsenkirchen hat die Gewaltkriminalität von Kindern und Jugendlichen im letzten Jahr zugenommen. Völlig berechtigt protestieren Eltern aus Ückendorf vor dem Hans-Sachs-Haus und fordern die Stadt auf, Maßnahmen zu ergreifen. Aber eine Mutter machte auch klar, dass sie sich nicht für rassistische Spaltung à la AfD hergeben: „Ich bin selber Migrantin und das ist auch keine Sache von Ausländern.“
Was ist also zu tun? Während von CDU, SPD und Grünen nur auf schärfere Bestrafung und Kontrollen gesetzt und schon wieder die Herabsetzung der Strafmündigkeit von 14 auf zwölf Jahre debattiert wird, werden die gesellschaftlichen Ursachen völlig ausgeblendet. Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen in einer Welt auf, in der es scheinbar normal ist, dass Trump, Netanjahu oder Putin politische Gegner entführen oder töten lassen, wo Bomben auf Mädchenschulen und Krankenhäuser niedergehen, wo in Gaza Kinder sehenden Auges verhungern gelassen werden, wo Männer wie Epstein Mädchen hundertfach missbrauchen können. Handys „abziehen“, alte Leute ausrauben, mit dem Messer drohen oder sogar zustechen – dem liegt doch diese verkommene, selbstsüchtige und rücksichtslose Denk- und Handlungsweise zugrunde, die von den selbst ernannten politischen „Eliten“ vorgelebt wird.
Ja, wir müssen unsere Kinder und Jugendlichen schützen – vor dieser Verkommenheit! Zugleich müssen wir sie erziehen und herausfordern, ihr Leben für eine lebenswerte Zukunft ohne Armut, Kriege und ohne Umweltzerstörung – für Solidarität und Zusammenhalt – für echten Sozialismus einzusetzen! Ich lade herzlich ein, beim Pfingstjugendtreffen neue Freunde kennenzulernen, mit anzupacken und gemeinsam zu feiern.
Hier gibt es alle Infos zum 22. Internationalen Pfingstjugendtreffen
Hier gibt es die aktuelle Ausgabe des "Vorort" als pdf-Datei