Leserbrief

Leserbrief

Brückenbauer

Zur Berichterstattung in der Heilbronner Stimme, in der über die Versuche berichtet wird, das kritische Mediennetzwerk Correctiv mundtot zu machen¹, schreibt Joachim Schweizer aus Heilbronn:

Korrespondenz aus Heilbronn

„Brückenbauer“ zwischen nationalkonservativen und faschistischen Kräften gab es auch vor 1933. Auch sie machten sich dafür stark, Brandmauern einzureißen. Das Ergebnis waren zwölf Jahre Barbarei, KZ und Krieg. 


Die 15.000 Menschen, die im Januar 2024 auf dem Heilbronner Marktplatz gegen die faschistische Gefahr demonstrierten, haben daraus gelernt – im Gegensatz zum Geschichtsprofessor Herrn Rödder. Er baut Brücken zwischen der CDU und der AfD. Die AfD hat in der Praxis bewiesen, dass alle Hinweise des Recherche-Netzwerks CORRECTIV berechtigt waren. 


Ihren Wahlkampf baute sie auf „Remigration“, Spaltung und Hetze. In den Betrieben attackiert sie die Gewerkschaften und die Rechte der Beschäftigten. Ich wünsche dem Netzwerk CORRECTIV vollen Erfolg bei der Berufung gegen das skandalöse Urteil des Landgerichts Berlin. Die Warnungen vor der faschistischen Gefahr sind mehr als berechtigt. Daher ist über Parteigrenzen hinweg eine breite Solidarität aller antifaschistischen Kräfte notwendig!