1. Mai in der Ukraine

1. Mai in der Ukraine

Marxisten-Leninisten beugen sich der massiven Unterdrückung nicht!

Der Koordinierungsrat der Arbeiterbewegung in der Ukraine (KSRD, Mitglied der revolutionären Weltorganisation ICOR) führte am 1. Mai wegen schweren Beschusses durch das imperialistische Russland, aber auch aufgrund des allgemeinen Versammlungsverbots geschlossene Versammlungen durch.

Korrespondenz

Die Genossen schreiben: „Das Seminar unserer Organisation zum Ersten Mai war der aktuellen politischen Situation gewidmet sowie den Aufgaben, die sich hieraus ergeben. Auch haben wir an die Geschichte des Ersten Mais erinnert und seine Bedeutung für unseren Kampf. Nach Aussagen der Genossen befindet sich die Arbeiterklasse der Ukraine heute in einer komplizierten Etappe, in der zu den traditionellen Aufgaben zeitweise auch der Kampf um das tägliche Überleben hinzukommt unter den Bedingungen des militärischen Beschusses, der Zerstörung von Wohnraum und des Verlustes von Angehörigen.“

 

Der Erste Mai in der Ukraine ist, wie schon seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022, stark von der Kriegssituation und dem Kriegsrecht geprägt. Obwohl der Erste Mai dort offiziell als gesetzlicher Feiertag gilt, setzt das Kriegsrecht staatliche Feiertage außer Kraft. Gewerkschaftliche und politische Kundgebungen oder Demonstrationen gab es laut den ukrainischen Genossen an diesem Tag nicht.

 

Demagogisch werden vom faschistischen Selenskyj-Regime mit seiner strikt antikommunistischen Ausrichtung am Ersten Mai vor allem Ersthelfer, Sanitäter und Arbeiter in der Energieindustrie hervorgehoben. Der Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen Faschismus und Krieg und erst recht für eine revolutionäre sozialistische Perspektive dagegen wird massiv unterdrückt.

 

Die Marxisten-Leninisten in der Ukraine beugen sich dieser Unterdrückung nicht und ließen sich das Recht nicht nehmen, den Ersten Mai trotz alledem als internationalen Kampftag der Arbeiterklasse zu begehen!