Gaza

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Erfolgreiche Spendensammlung für Gaza

Die Spendensammlung "Gaza soll leben" hat inzwischen über eine halbe Million Euro erbracht, was angesichts der medialen und politischen Blockade sehr bemerkenswert ist. Es zeigt die breite Unterstützung für diese Spendensammlung und den Wunsch vieler Menschen, sich mit dem palästinensischen Befreiungskampf zu solidarisieren.

Von Armin Kolb, Sprecher von Solidarität International

Die Spendenkampagne unterstützt ein rein humanitäres Projekt direkt in Gaza. Unser Partner ist das Al-Awda-Gesundheitszentrum. Solidarität International e.V. (SI) garantiert die 100-prozentige Abführung der Spenden für den genannten Spendenzweck. SI hat unter der Überschrift „Internationale Solidarität hat Zukunft und wird von vielen Menschen getragen“ eine aktuelle Pressemitteilung veröffentlicht.

Internationale Solidarität hat Zukunft und wird von vielen Menschen getragen

Das ist die Schlussfolgerung, die Renate Radmacher von der Bundesvertretung von „Solidarität International (SI) e.V.“ aus dem bisherigen Verlauf der Spendenkampagne „Gaza soll leben“ zieht. Inzwischen hat der Spendeneingang über 500.000 Euro erreicht. Damit sind die Spendensammlungen „Gaza soll leben“, die Solidarität International (SI) e.V. zusammen mit der Internationalen Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen (ICOR) durchführt, und die Kampagne für Rojava/Nord-Syrien (seit 2015), die zwei erfolgreichsten Spendenkampagnen in unserer 30-jährigen Geschichte. Das drückt die große Verbundenheit mit dem Befreiungskampf der Völker aus, ganz im Sinne des Programms von SI, das zu „Hilfe zur Selbsthilfe, Selbstorganisation und Selbstbefreiung“ aufruft.

 

Renate Radmacher weiter: „Angesichts deutscher Staatsräson, nach der selbst ein Völkerrechtsbruch Israels, Verstöße gegen Menschenrechte und Kritik am Vorgehen des Militärs in Israel selbst, kein Grund sind, Waffenlieferungen an die israelische Armee einzustellen oder gar Sanktionen gegen die israelische Regierung zu verhängen, ist die hohe Spendenbereitschaft für Gaza eine Kritik an der Kumpanei der Bundesregierung mit den israelischen Kriegsverbrechern.“ SI kritisiert auch die Tatenlosigkeit deutscher Medien, die gewöhnlich ihre große Reichweite für breite Spendensammlungen in Katastrophen- und Kriegsfällen nutzen. Für die Versorgung der Bevölkerung in Gaza setzen sie offensichtlich die Staatsräson um. „Wo bleibt da die Unabhängigkeit?“ so Radmacher weiter und sie betont: „Diese Spenden wurden in zahllosen Aktionen von tausenden Menschen gesammelt, Menschen, die selbstlos und in tiefem Mitgefühl für die Bevölkerung bis hin zur bewussten Unterstützung des palästinensischen Befreiungskampfs oft kleine Beträge geben. Das ist gelebte internationale Solidarität!“ www.solidaritaet-international.de (...)

 

Solidarität International (SI) e.V. garantiert die Weitergabe zu 100 Prozent an die säkulare Gesundheitsorganisation Al-Awda in Gaza. Im Jahr des 30-jährigen Bestehens von SI ist das ein schöner Erfolg des Gedankens der internationalen Solidarität. SI nutzt die Jubiläumsveranstaltungen dieses Jahr, um viele neue Mitglieder zu werben. Nur organisiert kann sich Internationale Solidarität gegen Nationalismus und Chauvinismus durchsetzen.

 

Die Bundesvertretung von Solidarität International (SI) e.V. bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern und ruft dazu auf, weiter tatkräftig für die medizinische Soforthilfe und die Unterstützung beim Aufbau eines Krankenhauses in Gaza zu werben. Spendenkonto: Solidarität International e.V. IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84 Stichwort: Gaza soll leben (für die Akuthilfe)

 

Hier die Pressemitteilung im pdf-Format