1. Mai-Kundgebung

1. Mai-Kundgebung

Rüsselsheim: Stadtschülersprecher bekam den meisten Applaus

Bei super Wetter fand dieses Jahr auf dem Löwenplatz in Rüsselsheim mit ca. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die 1.-Mai-Kundgebung statt. Auffällig waren die deutlich gestiegene Teilnehmerzahl und ein größerer Anteil junger Demonstranten.

Korrespondenz
Rüsselsheim: Stadtschülersprecher bekam den meisten Applaus
Im Bild das Transparent des Rüsselsheimer Bündnisses gegen Faschismus und Krieg (rf-foto)

Neben dem Hauptredner Tilo Hartmann, erster Vorsitzender GEW Hessen, prägten auch junge Rednerinnen und Redner der Ver.di-Vertrauensleute aus der Stadtverwaltung, von der VHS-Kultur und vom Rüsselsheimer Stadtschülersprecher diese Kundgebung. 


Den meisten Applaus bekam der Schülersprecher für seine kämpferische Rede und für das Anprangern der Missstände in den Schulen und in sozialen Bereichen, die zugunsten der Aufrüstung vernachlässigt werden. 


Dazu passte auch das Transparent vom Rüsselsheimer Bündnis gegen Faschismus und Krieg. Am Schluss der Rednerliste stand ein Vertrauenskörperleitervertreter von Opel Rüsselsheim. Er betonte, dass die Opel-Geschäftsleitung den Betriebsrat über den geplanten Abbau von 650 Arbeitsplätzen im Internationalen technischen Entwicklungszentrum erstmalig nur über die Presse informiert habe. 


Von der MLPD wurden etliche 1.-Mai-Aufrufe und das aktuelle Kampfprogramm verteilt. Aktivisten des Solidaritätskreises "Ebbe langt‘s - weg mit der Abmahnung des IG-Metall-Vertrauensmanns Erik Kordes" führten etliche intensive Gespräche, sammelten Solidaritätsunterschriften und luden zur Kundgebung am 6. Mai um 8.15 Uhr vor dem Arbeitsgericht Darmstadt ein.