Russland

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Ökologisches Desaster in Tuapse nach Drohnenbeschuss

Es ist ein (weiteres) ökologisches Desaster im ungerechten imperialistischen Krieg:

Korrespondenz aus Berlin

Seit dem 16. April wurde das große Ölverarbeitungszentrum der russischen Hafenstadt Tuapse am Schwarzen Meer viermal mit ukrainische Drohnen attackiert. Die Feuer brannten teils tagelang und vergifteten Luft, Böden und Gewässer mit Benzol, Xylol und Ruß. Der Ölteppich vor der Küste ist inzwischen über 70 Kilometer lang. Einwohner berichteten von „schwarzem Regen“, der alles verseucht. Einige kritisierten in Interviews offen, dass die Behörden nur Beruhigungserklärungen verfassen und nicht mal anordnen, dass Arbeit und Schule ausfallen. „Die lassen uns einfach vergiften“, meinte eine Frau mit Atemschutzmaske empört.


Nachbemerkung anlässlich des bevorstehenden „Tags des Sieges“: Schon 1942 war Tuapse schwer umkämpft, als die faschistische Wehrmacht Hitler-Deutschlands vergeblich versuchte, die Hafenstadt zu erobern. Damals war Tuapse allerdings Teil der sozialistischen Sowjetunion. Heute ist sie Teil des imperialistischen Russlands, das ebenso zerstörerische Angriffe auf ukrainische Städte durchführt.