Schulsatreik Köln

Schulsatreik Köln

Nicht nur einmal kam die Losung "Jugend-Zukunft-Sozialismus!"

800 bis 1.000 Menschen beteiligten sich aktiv an der Schulstreik-Kundgebung und Demonstration durch die Kölner Innenstadt, darunter etwa 80 Prozent Schüler, Studenten und junge Erwachsene.

Nicht nur einmal kam die Losung "Jugend-Zukunft-Sozialismus!"
Bild von der Aktion (rf-foto)

Mitten drin auch eine Delegation von Ford-Vertrauensfrauen mit ihrem viel beachteten und fotografierten Transparent "Stoppt den Krieg sofort! Wir wollen keinen Weltkrieg!". Die "älteren Semester" auf dem Platz waren Mitstreiter der "alten" Friedensbewegung und aus dem ganzen Spektrum linker und revolutionärer Organisationen.


In allen Redebeiträgen zum Auftakt wurde der Kapitalismus als Ursache der aktuellen Kriege gebranntmarkt und nicht nur einmal kam die Losung von der Bühne: „Jugend – Zukunft – Sozialismus!“ Bei der Demonstration bildeten die Leute von „March for Liberation", die auch die wöchentliche Solidaritätsdemo für ein freies Palästina organisieren, ein kämpferisches und kulturelles Highlight mit Parolen, Liedern und kurzen Redebeiträgen. Bei den zahlreichen Passanten in der Kölner Innenstadt gab es auf die Demonstration mit ihren Transparenten und Schildern gegen Krieg und Imperialismus überwiegend ein positives Echo.


Insgesamt war die Demonstration ein Element der sich entwickelnden sozialistischen Jugendbewegung. In Gesprächen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stieß der Vorschlag der Zusammenarbeit gegen Faschismus und Krieg auf viel Zustimmung. Broschüren des Jugendverbands REBELL zum Aufbau einer sozialistischen Jugendbewegung fanden Interessenten.