Nahostkrieg
Neue Gefechte in der Straße von Hormuz – Trump droht Iran mit Vernichtung
US-Präsident Donald Trump hat gestern sogenannte „Projekt Freiheit“ angekündigt. Amerikanische Marinesoldaten sollen Handelsschiffe durch die Meerenge von Hormuz geleiten und damit die iranische Blockade brechen. Der Iran kontert dies: „Wir wissen sehr genau, dass die Fortsetzung des Status quo für Amerika unerträglich ist. Dabei haben wir noch nicht einmal angefangen.“
Irans Außenminister Abbas Araghtschi reist noch heute nach Peking, um mit seinem chinesischen Amtskollegen „über bilaterale Beziehungen und regionale und internationale Entwicklungen“ zu sprechen. China hatte den Überfall der USA und Israels auf den Iran verurteilt, jedoch bisher nicht offen eingegriffen.
Die USA haben nach eigenen Angaben damit begonnen, Handelsschiffe durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Zwei US-Handelsschiffe hätten die Meerenge mit Unterstützung von Zerstörern der Marine passiert, teilte das US-Militär mit. Die Reederei Maersk bestätigte, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ in Begleitung des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe.
Nach CNN-Angaben haben die USA sechs iranische Kleinboote angegriffen und zerstört. Diese sollen zuvor zivile Schiffe ins Visier genommen haben. Weiter teilte das US-Militär mit, dass der Iran „Raketen und Drohnen“ auf Handelsschiffe abgefeuert habe.
Trump stieß wieder wilde Drohungen aus: „Wir haben die beste Ausrüstung. Wir haben überall auf der Welt Material. Wir haben überall auf der Welt Stützpunkte. (...) Wir können all das Material einsetzen, und das werden wir auch tun, wenn es nötig ist“. Der Iran werde "hinweggefegt werden".