1. Mai in Halle/Saale

1. Mai in Halle/Saale

MLPD-Stand immer wieder umlagert

Unser Stand auf dem DGB-Kundgebungsgelände auf dem Marktplatz von Halle war immer wieder umlagert. Antikapitalistisch ist die Stimmung, aber auch weitgehend ungeklärt, wie es richtig weiter gehen könnte.

Von Frank Oettler

Hierzu hatten wir auch einige Gespräche mit derzeit noch potentiellen AfD-Wählern, die danach Einges zum Nachdenken mit nach Hause nahmen. Große Enttäuschung gab es bei vielen Zuhörern der Rede von Bodo Ramelow, des Hauptredners an diesem 1. Mai. "Zuviel Gejammer"; "wir wissen selbst, was hier alles schief läuft und nicht stimmt"; "wir haben Lösungsvorschläge erwartet, aber da kam nichts." So der Tenor.

 

Die MLPD gewann an diesem Tag neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter, verkaufte Literatur aus der Reihe Revolutionärer Weg, viele Exemplare ihres Parteiprogramms und des Rote Fahne-Magazins und sammelte Spenden. Dafür war u.a. der echte Hallesche Straßenbahnfahrer-Kaffee, eingeschenkt und umgerührt von einem echten Straßenbahnfahrer, eine gute Unterstützung.

 

MLPD und Rebell beteiligten sich ebenfalls an der DGB Demonstration, natürlich mit ihren Fahnen. Unsere Genossen und der Rebell führten viele Gespräche mit sehr aufgeschlossenen Jugendlichen um die Teilnahme am Pfingstjugendtreffen.

 

Vieles muss und kann noch in der Vorbereitung und in der Durchführung verbessert werden. Insgesamt war es ein erfolgreicher Tag für unseren Parteiaufbau und den Klassenkampf.