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Mediathek-Tipp: „Ein Dorf wehrt sich“
Im Nachgang des 8. Mai als Tag des Sieges über den Hitlerfaschismus lohnt es sich, diesen ausgezeichneten Film anzusehen.
Er zeigt ein spannendes, konkretes Beispiel für einen tatsächlichen und erfolgreichen Widerstand gegen den Faschismus am Ende der Nazi-Terrorherrschaft.
Kurz zur Geschichte: 1945 werden nach und nach Deutschland und Österreich von den Nazis befreit. Doch in Altaussee im Salzkammergut ist ihre Herrschaft noch nicht zu Ende. Hier haben sich Nazigrößen wie Ernst Kaltenbruner, Chef der Gestapo, in der Nähe des alten Salzbergwerks verschanzt. In dessen Stollen lagern Kunstschätze, die in ganz Europa für das geplante Führermuseum in Linz geraubt wurden. Der Gauleiter von Oberdonau, August Eigruber, ordnet die Sprengung an, damit die Meisterwerke nicht in die Hände der Alliierten fallen.
Doch bei den Bergleuten beginnt sich Widerstand zu regen. Im Zusammenhang mit den Ereignissen überwinden viele die Haltung, sich zu ducken, sich möglichst aus allem raus zu halten ...
Zusammen mit den Bewohnern des kleinen Dorfs stellen sie sich gegen den Befehl des Gauleiters und versuchen die Sprengung des Bergs in letzter Minute zu verhindern, auch um die Mine als ihre Existenzgrundlage zu sichern. Dabei begibt sich die Dorfgemeinschaft in große Gefahr, denn auf Widerstand steht immer noch die Todesstrafe …
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