Chemnitz
Gemeinsames Erinnern, Gedenken und Feiern
Am 8. und 9. Mai besuchten über 500 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer, ganze Familie, den Chemnitzer sowjetischen Friedhof und legten Blumen am Ehrenmal für die gefallenen Soldaten und Opfer des deutschen Faschismus nieder.
Sie folgten der Einladung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten Chemnitz. Von den eingeladenen Botschaften der ehemaligen Alliierten kam der Vertreter der Russischen Föderation.
Über vielfältige Nationen- und weltanschauliche Grenzen hinweg trafen sich die Menschen zum Gedenken an die Toten des Zweiten Weltkrieges und erinnerten an den hohen Blutzoll, den die Sowjetunion für die Befreiung Europas gezahlt hat. In tiefer Verbundenheit wurde gemeinsam über gefallene Familienmitglieder gesprochen und der Hoffnung auf Frieden Ausdruck verliehen. Es wurden Lieder gesungen und insbesondere erklang gemeinsam Katjuscha (Катюша).
Die Stadt Chemnitz führte am 8. Mai eine Gedenkstunde zum Tag der Befreiung vom Faschismus an der Gedenkbank für den ehemaligen KZ-Häftling Justin Sonder auf dem Brühl durch.
Raimon Brete, Vorstandsmitglied VVN-BdA Chemnitz