1. Mai
Belgien: Niemals das Fest der prekären Beschäftigung
Etwa 15.000 Menschen wurden zum 1. Mai bei Kundgebungen und Demonstrationen in Brüssel erwartet.
Etwa 50 Vereine beteiligten sich daran. Der Generalsekretär der sich als sozialistisch verstehenden Gewerkschaft FGTB sagte bei seiner Rede unter anderem: "Der 1. Mai ist ... niemals das Fest der prekären Beschäftigung". Die FGTB forderte eine kollektive Arbeitszeitverkürzung bei Lohnausgleich und Ausgleichseinstellungen. Die Kürzungen der Regierung im Öffentlichen Dienst und bei den Renten wurden angegriffen.
In Brüssel fand auch eine "Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration" mit ca. 4000 Teilnehmern statt. Hier waren der Kampf gegen die reaktionäre "Arizona"-Regierung, die Solidarität mit Palästina und Kurdistan sowie dem Kampf gegen Faschismus und Krieg zentrale Themen.