Pressemitteilung von Ver.di NRW
Warnstreik beim Westdeutschen Rundfunk: Ver.di erhöht Druck nach ergebnisloser Runde
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) ruft die Beschäftigten des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zu einem 24-stündigen Warnstreik auf. Die vierte Verhandlungsrunde blieb ohne Ergebnis. Der Ausstand beginnt am heutigen Donnerstag, den 30. April, um 2 Uhr. Ver.di bewertet das Angebot des WDR als unzureichend. Nach Angaben der Gewerkschaft sieht es eine Laufzeit von 35 Monaten bis Ende 2028 vor. Gehälter und Honorare sollen erst in den Jahren 2027 und 2028 steigen. Die Erhöhung liegt jeweils bei 2,0 Prozent und steht unter Vorbehalt einer Beitragsanpassung. Ohne diese sinkt sie auf jeweils 1,0 Prozent.