Thyssenkrupp-Steel
Verkauf der Stahlsparte an Jindal Steel vorerst auf Eis gelegt
Thyssenkrupp wird "bis auf Weiteres" seine Pläne zum Verkauf der Stahlsparte an den indischen Monopolkonzern Jindal Steel auf Eis legen. Mit der ausgehandelten geplanten Vernichtung von über zehntausend Arbeitsplätzen, staatlichen Subventionen und weiterer Unterstützung verspricht sich die Konzernspitze offensichtlich eine zeitweise profitable eigenständige Fortführung der Stahlsparte und Stärkung der europäischen Konkurrenzfähigkeit. So erklärt Thyssenkrupp-Chef Miguel López: »Nachdem wir uns im eigenen Unternehmen, mit den Tarifpartnern und mit der Politik in Deutschland und Europa im Grundsatz geeinigt haben, sind die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung von Thyssenkrupp Steel so gut wie lange nicht mehr.«¹