Leverkusen
Rotfüchse sammeln und erlaufen 742,40 Euro für Gaza
Die Leverkusener Kinder der Kinderorganisation ROTFÜCHSE haben mit großer Überzeugung Spenden für den Bau des A-Awda-Krankenhauses und für die Kinder in Gaza gesammelt und dabei viel gelernt.
Auf einem Rotfuchs-Treffen wurde das Video von „Palestine must live!" über die Soforthilfe in Gaza gezeigt. Es zeigt, dass dort die Menschen seit langer Zeit mal wieder eine warme Mahlzeit bekommen. Die Rotfüchse verstanden erstmal gar nicht, was daran besonders sein soll. Wir erklärten, dass die Menschen dort nichts zu essen und keinen Kühlschrank haben, aus dem sie bei Hunger jederzeit etwas Essbares herausholen können. Das war für sie sehr überzeugend.
Die Rotfüchse hatten die Frage: „Wer bekommt eigentlich das Spendengeld in Gaza?" Wir sagten ihnen, dass auch die Ärzte und Krankenschwestern das Geld bekommen, und zeigten ihnen ein Foto von der Al-Awda-Belegschaft. Das war überzeugend.
Der Krieg in Gaza hat ein Gesicht. Wir zeigten und besprachen mit ihnen Bilder von zerstörten Häusern, den Not-Zeltlagern und von noch intakten Krankenhäusern, aber auch die ursprünglich reichhaltig vorhandenen Plantagen mit Avocados, Orangen und Oliven.
Sie lernten auch, dass Israels faschistischer Premierminister Benjamin Netanjahu diesen Krieg mit weiteren faschistischen Ministern seiner Regierung gegen die Menschen in Gaza führt.
Sie haben mit unserer Begleitung bei einem Werbeumzug im Wohngebiet mutig und überzeugend selber über Mikro die Nachbarn zum Spendenlauf eingeladen und erklärt, warum die Menschen unbedingt ein neues Krankenhaus in Gaza brauchen, nämlich „damit die Frauen ihre Babys nicht auf der Straße zur Welt bringen müssen." Viele Nachbarn waren begeistert und spendeten zusammen über 70 Euro.
Einige Rotfüchse verbanden die Werbung für den Spendenlauf in Geschäften im Wohngebiet mit einer Spendensammlung. Es wurden über 200 Euro gespendet.
Beim Spendenlauf begrüßten die Rotfüchse die Gäste natürlich selber. Einige Rotfüchse hatten je ein Bild zur Situation in Gaza und erläuterten, worum es dabei geht. Ein sehr schüchternes Rotfuchsmädchen übte zuvor mehrere Tage, brachte ihren ganzen Mut auf und sagte zu ihrem Bild: „Die Kinder in Gaza kämpfen für Frieden und Freiheit!"
Das Lieblingslied „Free Free Palestine" durfte bei der Begrüßung nicht fehlen und wurde gemeinsam gesungen.
Nach dem Spendenlauf gab es zur Stärkung für die Läuferinnen, Läufer, Helferinnen und Helfer zwei riesige Familienpizzen - gespendet von der Pizzeria im Wohngebiet!