1. Mai
Mai-Aufruf des Internationalen Hafenarbeitererfahrungsaustauschs
Der Internationale Hafenarbeitererfahrungsaustausch erklärt zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse (Auszüge):
Der 1. Mai ist weltweiter Kampftag der Arbeiterklasse. Seeleute werden immer mehr zur Zielscheibe der weltweiten Kriege. Hafen- und Werftarbeiter werden zunehmend erpresst, bei der Verladung von Kriegsmaterial und Produktion von Kriegsschiffen. Sie drohen, Teil der Kriegsindustrie zu werden. Nicht wenige stehen aber auch an vorderster Front im Kampf für Arbeitsplätze, Arbeiterrechte, ein würdiges Leben und eine Zukunft auch für die Jugend!
Der 1. Mai ist der Tag, an dem wir Arbeiterinnen und Arbeiter dafür kämpfen, den Gedanken der internationalen Arbeitereinheit lebendig werden zu lassen. Darum gehen wir gemeinsam weltweit mit den unterschiedlichen Belegschaften und Branchen auf die Straße. Der 1. Mai ist ein Tag, um den Blick in die Zukunft zu werfen. Es geht um eine Zukunft frei von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung.
Der weltweite Kriegskurs lässt die Profite der Rüstungsindustrie explodieren. Zahlen sollen wir, die Arbeiterinnen und Arbeiter, die Massen, für Kriegs- und Krisenlasten. Demokratische Rechte werden zunehmend infrage gestellt. Der Faschismus der USA allen voran, aber auch anderer faschistischer Länder, wirkt als Brandbeschleuniger für die akute faschistische Gefahr weltweit und die Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Verstärken wir gerade jetzt den Kampf für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und für unser Streikrecht und verbinden wir ihn mit dem Kampf um die Bewahrung und den Ausbau demokratischer Rechte und Freiheiten! „Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg!“ ...