Kämpferischer 1. Mai in Stuttgart

Kämpferischer 1. Mai in Stuttgart

Tausende demonstrieren gegen Faschismus und imperialistische Barbarei

Den Auftakt des 1. Mai bildete eine kämpferische Kundgebung des Internationalistischen Bündnisses. Rednerinnen und Redner der MLPD, des Frauenverbandes Courage, von Solidarität International, von Umweltgewerkschaft, Umweltgruppen und Einzelpersonen machten deutlich, dass die Menschen nicht in der imperialistischen Barbarei untergehen wollen.

Von wb

Dieser 1. Mai steht für den Aufschwung von Arbeiter- und Volksbewegung, von antifaschistischer und Umweltbewegung. 

 

An der anschließenden Kundgebung vor dem Stuttgarter Rathaus und der Demo durch die City beteiligten sich einige tausend Menschen. Darunter eine große Zahl von Jugendlichen. Die MLPD und ihr Jugendverband REBELL warben unter den Jugendlichen für das Internationale Pfingstjugendtreffen.

 

Im Mittelpunkt der Reden und Diskussionen unter den Demonstranten stand der Kampf gegen Sozialkahlschlag, gegen Wehrpflicht, Krieg und Kriegsgefahr und vor allem gegen die akute faschistische Gefahr. Letzteres auch aufgrund der Provokationen des neofaschistischen Zentrums und AfD, die in Göppingen ihre Kundgebung durchführen wollten. Es ist deshalb zu begrüßen, dass sich die Redner auf der Bühne dagegen positionierten und die IG Metall eine Delegation organisierte, die sich am Protest vor Ort beteiligte.

 

Am Büchertisch der MLPD hat das Interesse an grundsätzlichen Fragen im Vergleich zum letzten Jahr weiter zugenommen.