Wolf im Schafspelz
Faschistische Partei „Die Heimat“ biedert sich zum 1. Mai der Jugend an
Bisher sind Versuche der Faschisten und faschistischer Parteien langfristig in der Arbeiterbewegung Fuß zu fassen, gescheitert. Nun verbreiten die Partei „Die Heimat“ – ehemals NPD – im ganzen Ruhrgebiet und darüber hinaus ihren Aufruf zum 1. Mai, der vor dreister Demagogie strotzt. Dabei haben sie es besonders auf die Jugend abgesehen.
Sie kopieren und missbrauchen die Losung der sozialistischen Arbeiterbewegung „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“ und appellieren an „die rebellierende Jugend“. Der Begriff der „rebellierenden Jugend“ ist direkt von der MLPD und ihrem Jugendverband REBELL geklaut, um sich einen revolutionären Anstrich zu geben. Nichts an der Politik der „Heimat“-Faschisten ist rebellisch, revolutionär oder hat irgendetwas mit Sozialismus zu tun. Faschismus ist die offen terroristische Diktatur der reaktionärsten und offen volks -und völkerfeindlichen Teile des internationalen Finanzkapitals. Zum Faschismus greifen diese Kreise, wenn sie ihre Herrschaft nicht mehr mit Betrug alleine aufrecht erhalten können. Sie wollen die Jugend nur gewinnen, um sie in imperialistischen Kriegen nach dem Motto „Deutschland zuerst“ zu verheizen. Das ist die Zukunft, die die Faschisten der Jugend bieten. Nicht zufällig sprechen sie in ihrem Aufruf von „Essen, der Stadt der Tat“. Gemeint ist damit die Rolle Essens (und der Krupp-Dynastie) als Rüstungsschmiede des Hitlerfaschismus.
Im Aufruf der faschistischen Heimat heißt es: „Wir erheben unsere Stimmen für eine selbstbestimmte Zukunft“. Sieht diese Selbstbestimmung so aus, wie die Arbeiter und Massen sie gerade in den USA erleben? Oder wie wir sie in faschistisch geführten Betrieben erleben, wie bei Tesla? Abschaffung demokratischer Rechte und Freiheiten, Unterdrückung der Arbeiterklasse, Jagd auf Kranke und Gewerkschafter– das ist ihre Selbstbestimmung der „Volksgemeinschaft“! Mit der „selbstbestimmten“ Ausbeutung und Unterdrückung der Malocher durch die Kapitalisten sind sie vollkommen einverstanden. Wer eine Rechnung mit dieser Regierung und den Kapitalisten offen hat, ist gut damit beraten die Frage der Selbstbestimmung der Arbeiterklasse revolutionär in sozialistischer Art aufzuwerfen!
„Soziale Sicherheit, sichere Arbeitsplätze…“ werden ebenfalls versprochen. Was taten „Heimat“ oder AfD gegen die Schließung der Glasfabrik Verallia in Essen? Nichts! Was tun überall auf der Welt Faschisten, die an der Macht sind: Sie treiben Raubbau an sozialen Sicherungssystemen und an Arbeiterrechten, sie verhaften migrantische Arbeiter von ihren Arbeitsstellen weg. In den USA stieg die Arbeitslosenquote seit dem Amtsantritt von Donald Trump.
Für uns Arbeiter sind diese Kapitalistenfreunde keine Option. Im Ruhrgebiet halten wir zusammen. Wir lassen uns nicht spalten und kämpfen international. Man sieht auch in den USA, dass der Widerstand sich formiert. Trump musste seine "Heimatschutz"-Ministerin Kristi Noem entlassen. Sie hat das mörderische Vorgehen der ICE-Behörde gegen Migranten und Demonstranten einschließlich der Ermordung von Renee Good und Alex Pretti zu verantworten. Die von den deutschen Faschisten propagierte „Millionenfache Remigration“ ist nichts anderes als eine faschistische Deportation! und ein Grund mehr, diese Parteien zu verbieten!
Es ist ein Wesenszug faschistischer Demagogie, Anleihen und regelrechte Plagiate von der sozialistischen Arbeiterbewegung zu machen und diese dann mit ihren faschistischen Forderungen zu verknüpfen. Deshalb nannten sich die Hitlerfaschisten „Nationalsozialisten“ - sie wollten sich das Ansehen des Sozialismus zunutze machen und in sein Gegenteil verkehren. Dass solche Begriffe heute noch von bürgerlichen Politikern und Historikern gebraucht werden, geschieht aus antikommunistischen Motiven, um Faschismus und Sozialismus gleichzusetzen.
Die modernen Nachfolger der Hitler-Faschisten, die sich heute nicht weniger verharmlosend „Rechtspopulisten" nennen, nutzen den Euphemismus des „Nationalsozialismus" heute, um im antikommnuistischen Kanon mit den Bürgerlichen den Sozialismus zu diskreditieren. Sie gehen noch weiter: Sie bezeichnen den Hitler-Faschismus als "links", weil der ja den Sozialismus im Namen führte, und sprechen sich damit selbst von jeder Verantwortung für dessen Verbrechen frei, während sie diese den echten Sozialisten in die Schuhe schieben.
Deswegen ist es notwendig, sich an dem Protest gegen die Faschisten-Demo und den Kundgebungen zum 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse, zu beteiligen: Hier findet Ihr die Zeiten und Orte!
Gib Antikommunismus keine Chance!
Sofortige Schließung der faschistischen Landeszentrale in Essen-Kray!
Für ein umgehendes Verbot der faschistischen Partei „Die Heimat“ auf Grundlage des Potsdamer Abkommens!
Alle zusammen gegen den Faschismus!
Kommt zum 22. Internationalen Pfingstjugendtreffen!
Es lebe der 1. Mai!