Philippinen

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Brutales und verabscheuungswürdiges Massaker an 19 Menschen

Am 19. April griffen die philippinischen Streitkräfte (AFP) die Bevölkerung im Barangay Salamanca in Toboso an.

Korrespondenz aus Düsseldorf

19 Menschen wurden getötet, darunter "sowohl rote Kämpfer der New People's Army als auch unbewaffnete Personen", Journalisten, Jugend- und Studentenführer, Sozialforscher, Menschenrechtsverteidiger und Bauernorganisatoren.


Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) spricht in ihrer Erklärung vom 27. April von einem Massaker. Neun Zivilisten, darunter zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren, waren unbewaffnet und keine Kämpfer. Der bekannte Führer der NPA-Guerilla (New People’s Army), Ka Tapang, war nach veröffentlichten Drohnenaufnahmen des philippinischen Militärs am Leben und nicht mehr in der Lage, Widerstand zu leisten. Er wurde entgegen dem Kriegsrecht hingerichtet.


Die Kommunistische Partei der Philippinen berichtet, dass sich trotz der Unterdrückung bei der Bestattung der Opfer Menschen zur Ehrung der Getöteten in langen Schlangen aufgestellt haben.

 

Die nationaldemokratische Bewegung auf den Philippinen fordert die vollständige Aufklärung der Vorfälle und die Veröffentlichung aller Drohnenaufnahmen, die dieses Massaker dokumentieren. Das philippinische Militär hat selbst eine Faktenermittlungskommission gebildet, wogegen demokratische Persönlichkeiten eine unabhängige Untersuchung fordern.

 

 

Hier gibt es das Statement der CPP dazu in deutscher Übersetzung