1. Mai Sindelfingen

1. Mai Sindelfingen

Mai-Aufruf der MLPD forderte zur Auseinandersetzung heraus

Bei schönstem Wetter gab es bereits vor der DGB-Demo eine kleine Kundgebung der Trägergruppe der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz mit Freundinnen und Freunden und Unterstützern der kämpferischen Automobilarbeiter. Dann ging es mit Musik und Liedern zum Start der DGB-Demo.

Von Korrespondenz

Der hatte im Vorfeld wieder einmal versucht, uns alles zu verbieten, was wir an Kultur und Inhalt beitragen. Jedoch vergeblich! Und es gab diesmal auch keine Behinderungen oder Angriffe. So war die Demo bunt, vielfältig und laut. Und auch jung. Die Parole der Linksjugend „Jugend, Zukunft, Sozialismus" wurde freudig und breit aufgegriffen. Das gilt auch für andere Parolen wie „Hoch die internationale Solidarität" und „Alle gemeinsam - gegen den Faschismus".

 

In krassem Gegensatz zur kämpferischen Solidarität der meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen standen die Reden auf der Kundgebung. Dort hat die DGB-Führung sich und die Belegschaften als Retter "unserer Industrie" und Co-Manager im Konkurrenzkampf angeboten mit der Ausrichtung: "Gemeinsam mit dem Management können wir Lösungen in diesen schwierigen Zeiten finden." 

 

Was in den Inhalten der Gewerkschaftsführung vollständig fehlte, war:

  • Die internationale Arbeitereinheit zur Beendigung der imperialistischen Kriege und der Weltkriegsgefahr.
  • Die begonnene Umweltkatastrophe und die Bedeutung der Arbeiterbewegung im Kampf dagegen.
  • Die internationale Arbeitereinheit gegen die Vernichtung von Arbeitsplätzen.

 

Genug Gesprächsstoff beim Verteilen des Maiaufrufs der MLPD, der eben diese Punkte beinhaltete und dazu die Auseinandersetzung herausforderte!