1. Mai Leipzig

1. Mai Leipzig

Grundlegende Debatten über die Alternative zum kapitalistischen Krisenchaos

Es waren dieses Jahr mehr auf den DGB-Aktivitäten zum 1. Mai als letztes Jahr. Auffallend viele junge Menschen waren mit dabei. 2500 beteiligten sich an einer kämpferischen Demonstration, 300 bei einer Fahrrad-Demonstration und weitere cirka 200 auf dem Marktplatz - den Treffpunkt für alle.

Von Korrespondenz
Grundlegende Debatten über die Alternative zum kapitalistischen Krisenchaos
(rf-foto)

Es gab einen internationalen Block mit einem offenen Mikrofon, was von der ganzen Demonstration gut genutzt wurde und zum überaus kämpferischen Auftreten beitrug. Neu waren auch die offene Atmosphäre und die Solidarität unter allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, sowie die Verurteilung des Völkermords an den Palästinensern durch das zionistische Netanjahu-Regime in Israel. Auch der Überfall auf den Iran wurde verurteilt.


Wir stellten, anders als sonst, ein größeres Interesse an einer grundlegenden Debatte über die Alternative zum kapitalistischen Krisenchaos fest. Dabei ging es häufig um heftige Kritik am Kriegskurs des deutschen Imperialismus. Das beflügelte auch unseren Literaturverkauf.


Die Hauptrede des DGB griff viele Schweinereien in der Abwälzung der Krisenlasten auf die breiten Massen an, blieb aber zahnlos ob der Frage, was jetzt zu tun sei. Zahlreiche Redner und Rednerinnen aus den Gewerkschaften und vom Frauenverband Courage hoben dagegen hervor, dass Schluss sein muss mit dieser arbeiterfeindlichen „Sozial“-Politik der Herrschenden und ihrer Regierungen.