Philippinen
Menschenrechtsgruppe verurteilt Pläne für US-Munitionsfabrik
Die Menschenrechtsgruppe KARAPATAN verurteilte vor einiger Zeit die Planung einer US-Munitionsfabrik, in der 30-Millimeter-Munition geladen, montiert und verpackt werden soll. Der Bau einer Munitionsfabrik für die USA verwickelt die Marcos-Jr.-Regierung in die kriminellen Angriffe des US-Regimes unter Donald Trump auf Staaten, die Unabhängigkeitsbestrebungen vom US-Imperialismus zeigen. Gleichzeitig würden die Philippinen in militärische Konflikte miteinbezogen, mit denen sie nichts zu tun haben, und Zielscheibe von US-Gegnern werden. Abgesehen davon könnten die produzierten Waffen auch im eigenen Land gegen potenzielle Gegner eingesetzt werden. Angriffe auf Gemeinden würden ausgeweitet, um gegen sogenannte „Aufständische“ und „Terroristen“ vorzugehen; dabei werden auch Zivilpersonen getötet. Abschließend sagte KARAPATAN, dass es keinen Grund geben kann, dass die philippinische Bevölkerung als Kanonenfutter für potenzielle US-imperialistische Aggressionen im pazifischen Raum herhalten soll.