Pressemitteilung Berliner VVN-BdA e. V.

Pressemitteilung Berliner VVN-BdA e. V.

Die Berliner Sparkasse verweigert dem VVN-BdA Kontoeröffnung

Dem Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (BdA) Treptow ist am Freitag, 17. April, fünf Wochen nach Beantragung eines neuen Vereinskontos, die Eröffnung von der Berliner Sparkasse verweigert worden.

Eine Begründung dafür nannte das Vereinscenter der Berliner Sparkasse „entsprechend den Gepflogenheiten des deutschen Kreditgewerbes“ in einer dreizeiligen E-Mail nicht. Der Vorstand des BdA Treptow legte beim Vorstand der Berliner Sparkasse Einspruch ein und wird juristisch gegen diese vorgehen, sollte dies nötig sein.

 

Zuvor hatte die Postbank, Tochter der Deutschen Bank und von 1933 bis 1945 in NS-Verbrechen verstrickt, der Vereinigung, der auch etliche Nachkommem von Opfern des Holocaust und weiterer Verbrechen des NS-Regimes angehören, Anfang des Jahres ohne Angabe von Gründen das Vereinskonto gekündigt. Ab dem 1. Mai steht unsere Bezirksorganisation BdA Treptow, wenn die Berliner Sparkasse nicht einlenkt, jetzt ohne Vereinskonto da.

 

Der Bürgermeister des Bezirks Treptow-Köpenick, Oliver Igel (SPD), nannte die Verweigerung der Berliner Sparkasse „sehr unerfreulich“ und will sich persönlich an die Sparkasse wenden. Auch Dr. Gregor Gysi, dessen Eltern als Verfolgte des NS-Regimes lange vom BdA Treptow betreut wurden, wird sich bei der Sparkasse und in der Berliner Politik für den BdA Treptow einsetzen.

 

Das bedeutet, dass die Vereinsarbeit erheblich behindert wird. Jede*r kann sich ausmalen, was es bedeutet, kein Konto zu besitzen. ...

 

Hier gibt es die komplette Pressemitteilung