Nahost-Krieg

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Waffenruhe im Libanon - Vertriebene kehren zurück

Seit kurzem gibt es eine Waffenruhe im Libanon. Die Menschen atmen auf, Vertriebene kehren in ihre Dörfer zurück. Welchen Bestand die Waffenruhe haben wird, ist ungewiss. Israel beteiligt sich nur zähneknirschend.

Iran hat seine Blockade der Meerenge von Hormuz vorläufig ausgesetzt. Sie wird nach Aussagen des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi für die Zeit der Waffenruhe im Libanon für den internationalen Schiffsverkehr passierbar bleiben. Mit der Waffenruhe im Libanon sei eine wichtige Forderung des Iran erfüllt.

 

Unterdessen debattieren in Paris Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Staatschef Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und Italiens faschistische Regierungschefin Giorgia Meloni über eine europäische "Hormuz-Mission". Zahlreiche weitere Regierungs- und Wirtschaftsvertreter sind online zugeschaltet. Nach Ende des Kriegs gegen den Iran und Entwaffnung der Hisbollah-Miliz sei laut Macron und Merz auch ein militärisches Eingreifen verschiedener EU-Staaten denkbar, Merz will die Bundeswehr entsenden. Der BRD- und der EU-Imperialismus wollen für die in ihren Ländern tätigen Monopole und Übermonopole ihren Einfluss im Nahen und Mittleren Osten festigen und ausdehnen.