Erlangen
Streiks im ÖPNV in Bayern
In den Nürnberger Nachrichten vom 7. April erschien unter der Überschrift „Die Fahrgäste stören nur – Endlosstreiks offenbaren Desinteresse am Kunden“ ein Kommentar des Redaktionsmitglieds Manuel Kugler.
Dort schreibt er unter anderem:
„Die Arbeit wäre so schön, wenn nur die Kunden nicht wären: Diese Einstellung, die Fahrgäste sonst allenfalls einzelnen Straßenbahnfahrern unterstellen, ist seit Wochen auf ganz hoher Ebene zu beobachten. Bei der Gewerkschaft Ver.di, die an diesem Mittwoch Pendler in Nürnberg allen Ernstes mit dem nächsten Streit überzieht, um eine aus der Zeit gefallene 35-Stunden-Woche zu erzwingen. …"
Dazu schreibt ein Leser aus Erlangen:
„Guten Tag Herr Kugler, da die Inflation stark anzieht, sind Streiks ein legitimes Recht, um nötige Forderungen nach Lohnerhöhung usw. durchzusetzen. Daraus kann man nicht auf ein Desinteresse an den Kunden schließen. Es sind in der Zukunft verstärkt Streiks, auch um Nachschlagsforderungen, zu erwarten. Die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich ist nicht aus der Zeit gefallen. Angesichts von über 3 Millionen Arbeitslosen ist diese Forderung hochaktuell. DAX-Konzerne zahlen so viel Dividende wie nie. Das Geld ist da, nur nicht bei denen, die es erarbeiten!"