Philippinen

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Politische Gefangene kritisieren Haftbedingungen

In ihrer Erklärung kritisieren politische Gefangene in den Philippinen die Haftbedingungen, denen sie ausgesetzt sind: Im November 2025 belief sich die Zahl der politischen Gefangenen auf 696 Personen.¹ In ihren beengten Zellen haben sie keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, Nahrung, Trinkwasser und Strom. Die Gefängnisbehörden verhängen sowohl gegen politische Gefangene als auch gegen Personen, denen die Freiheit entzogen ist, wie Gefangene auf den Philippinen euphemistisch genannt werden, ein spartanisches Regime. Die Lebensmittelrationen liegen auf Hunger-Niveau, weil die Gefängnisbehörden das dazu vorgesehene Lebensmittelbudget in die eigene Tasche stecken. Das Recht auf Besuche und regelmäßigen Aufenthalt im Freien ist oft eingeschränkt. Unter dem Vorwand des Verdachts auf „Schmuggelware“ werden Angehörige vor dem Besuch oft grausamen und entwürdigenden Leibesvisitationen, einschließlich Körperhöhlenkontrollen, unterzogen. Die politischen Gefangenen werden mit einer Flut von erfundenen Strafanzeigen überhäuft und sind unbefristeter Inhaftierung und langwierigen Gerichtsverfahren ausgesetzt.

Wenn Sie für die politischen Gefangenen spenden möchten:

Deutsch-Philippinische Freunde e.V.
IBAN: DE38 3007 0024 0408 1550 00
BIC: DEUTDEDBDUE