Friedenskampf
Ostermarsch Konstanz mit klarem Zeichen
Etwa 500 Menschen versammelten sich am Ostermontag zum „Internationalen Bodensee-Friedensweg“ in Konstanz unter dem Motto: „Wir entrüsten uns! Friedenskultur gemeinsam erleben.“
Bei schönstem Frühlingswetter startete die Auftaktkundgebung im Stadtpark. Verschiedene Redner und Rednerinnen betonten die aktuelle Notwendigkeit der Ostermärsche angesichts der drastisch erhöhten Weltkriegsgefahr und Aufrüstung.
Mit Fahnen traten DIE LINKE, das BSW und die MLPD sichtbar auf. Mitglieder der MLPD und des Jugendverbands REBELL diskutierten breit die Notwendigkeit einer neuen, breiten Friedensbewegung, die sich gegen alle Imperialisten richtet. Das sorgte durchaus für Kontroversen. Einige Teilnehmer vertraten eine "Querfront"-Taktik, dass der Unterschied von rechts und links keine Rolle spiele.
Es waren bei gleicher Teilnehmerzahl etwas mehr Jugendliche als in den letzten Jahren da. Von ihnen ging auf der Demo eine sehr kämpferische, solidarische Stimmung aus. REBELL und Linksjugend bildeten einen gemeinsamen Block und riefen Parolen wie „Viva, viva Palästina!" und „Alle zusammen gegen den Faschismus!"
Zum Schluss gab es noch ein antimilitaristisches Open-Air-Konzert mit dem Sänger und Liedermacher Pit Bäuml im Stadtgarten.