Düsseldorf
„Neue Perspektiven gefragt – Vorschlag für ein Kampfprogramm der Arbeiterklasse“
„Neue Perspektiven gefragt – Vorschlag für ein Kampfprogramm der Arbeiterklasse“ - mit dieser Ansprache standen wir letzte Woche vor dem Tor bei Mercedes-Benz Düsseldorf.
Das passt sehr gut in die Zeit. Angesichts der täglich steigenden Spritkosten gibt es ein gesteigertes Interesse, sich darüber auseinanderzusetzen, was dafür tatsächlich die Ursachen sind. Natürlich ist es polarisiert; aber mit den Kolleginnen und Kollegen, die die Broschüre mitnehmen, entwickeln sich gute Gespräche. Es geht doch nicht an, dass die Krisen- und Kriegslasten einfach auf uns abgewälzt werden und die Energiekonzerne noch Extraprofite daraus schlagen! Wir müssen selbst Verantwortung für den Kampf dagegen übernehmen.
Die Verschärfung der Ausbeutung wird gerade sehr spürbar in der Belegschaft. Besser gesagt, geht richtig auf die Knochen mit der Ausweitung der täglichen Schichtzeit auf acht Stunden, zusätzlichen Samstagen, weitere Auslastung der Arbeitsplätze am Rande des Machbaren usw. Hier entspann sich auch immer wieder die Frage der Perspektive, an der irrigen Annahme, der Kapitalismus sei das Beste für die Menschheit. Daran anknüpfend ist natürlich zu klären, welche Schlussfolgerungen aus dem Verrat am Sozialismus gezogen werden müssen.
Wir konnten so 50 Broschüren „Neue Perspektiven gefragt – Vorschlag für ein Kampfprogramm der Arbeiterklasse“ verteilen und haben dafür über 25 Euro Spenden gesammelt.