Im Jugendzentrum St. Peter
Morgen in Duisburg: Musik für Gaza – selbstorganisiert, solidarisch, unüberhörbar!
Am 18. April wird das Jugendzentrum St. Peter in Duisburg zu einem politischen und kulturellen Treffpunkt. Das „Gaza Soli Live Konzert“ ist nicht einfach ein Musikabend – es ist ein bewusst gesetztes Zeichen gegen Krieg, Zerstörung und Wegsehen.
Initiiert wurde das Ganze von der Gaza-AG des REBELL, die damit zeigt, was möglich ist, wenn junge Menschen gemeinsam mit Erfahrenen selbst die Initiative ergreifen und Solidarität praktisch organisieren. Der gesamte Erlös des Abends geht an das Al-Awda-Projekt, das sich für medizinische Versorgung und den Wiederaufbau in Gaza einsetzt – insbesondere für das Al Awda Krankenhaus. In einer Situation, in der Gesundheitsinfrastruktur gezielt zerstört wird und die Versorgungslage katastrophal ist, ist diese Unterstützung konkret und dringend notwendig. Ein Line-up mit Haltung – Musik im Kontext von Gaza-Solidarität. Die Künstler:innen des Abends stehen nicht zufällig auf dieser Bühne. Sie sind Teil einer Szene, in der Musik immer auch politischer Ausdruck ist – und genau das verbindet sie mit der Solidarität für Gaza.
Fresh Game – Soundtrack von Widerstand und Arbeiterkämpfen
Fresh Game bringt über 25 Jahre politische Bühnenerfahrung mit. Seit ihrer Gründung 1998 im Kontext des Krupp-Arbeitskampfes steht die Band für Musik, die sich klar auf die Seite sozialer Bewegungen stellt. Ob auf Demonstrationen, bei Streiks, auf Festivals oder politischen Veranstaltungen – ihre Songs begleiten Kämpfe. Gerade deshalb passt ihr Auftritt in diesen Kontext: Die Solidarität mit Gaza reiht sich für sie ein in eine lange Geschichte internationalistischer Unterstützung von Befreiungsbewegungen. Ihre Musik ist direkt, kollektiv und gemacht für den Moment, in dem Menschen zusammenkommen und Haltung zeigen.
Nadu – Relevanz im Hier und Jetzt
Nadu steht für eine neue Generation politisch bewusster Pop-Künstlerinnen. Mit Auszeichnungen wie der Nominierung für den popNRW-Preis und ihrem Album „Relevanz“ hat sie sich einen Namen gemacht. Ihre Stärke liegt darin, komplexe Themen zugänglich zu machen – auch die Frage, wie man mit globalen Krisen wie Gaza umgeht, ohne zu verstummen. Ihre Musik schafft Räume für Reflexion, Empathie und Verbindung – und bringt damit eine wichtige Perspektive auf unser Konzert.
Ram Project – klare Botschaften, klare Seite
Ram Project ist tief in der Palästina-Solidaritätsbewegung verankert. Ihre Auftritte finden häufig im Rahmen von Soli-Events statt – genau wie dieses Konzert. Ihre Musik ist geprägt von direkten politischen Aussagen: gegen Unterdrückung, gegen Krieg, für Selbstbestimmung. Gaza ist für sie kein abstraktes Thema, sondern Teil eines globalen Zusammenhangs von Widerstand, den sie auf die Bühne bringen – laut, klar und ohne Umwege. Im Kontext von Gaza bedeutet das: Ihre Performance ist nicht nur musikalisch, sondern auch ein Ausdruck von Protest. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Bühne und Publikum – es geht um gemeinsames Auftreten gegen Unrecht.
Tenor – Stimme, Emotion und Haltung
Tenor bringt eine persönlichere, emotionale Dimension in den Abend. In Szenen, die stark politisch geprägt sind, spielen solche Stimmen eine wichtige Rolle: Sie schaffen Zugang, berühren und machen Themen auf einer anderen Ebene erfahrbar. Auch im Kontext von Gaza bedeutet das: Nicht nur Wut und Protest, sondern auch Trauer, Mitgefühl und Menschlichkeit finden Ausdruck.
Selbstorganisiert – weil es notwendig ist
Dass dieses Konzert überhaupt stattfindet, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Eigeninitiative, Organisation von unten und dem klaren Willen, nicht passiv zu bleiben. Die Gaza-AG des REBELL hat diesen Abend gemeinsam mit vielen Unterstützern - besonders mit „Palästina muss leben!“ in Solidarität International - auf die Beine gestellt, um genau das zu ermöglichen: einen Raum, in dem Information, Kultur und konkrete Unterstützung zusammenkommen.
Dieses Konzert ist mehr als ein Event. Es ist ein Teil der Bewegung. 18. April, Duisburg – komm vorbei, informier dich, zeig Solidarität. Adresse: Friedrich-Alfred-Str.10 Preise: von 10 € aufwärts.