1. Mai

1. Mai

Essen: Am 1. Mai auf die Straße gegen den Faschistenaufmarsch!

Der Kreisverband Essen-Mülheim der MLPD ruft zur Teilnahme am 1. Mai und speziell zum antifaschistischen Protest gegen den Aufmarsch von Faschisten in Essen auf (Auszüge):

Essen: Am 1. Mai auf die Straße gegen den Faschistenaufmarsch!
Bild vom 1. Mai in Essen im letzten Jahr (rf-foto)

Der am 1. Mai in der Essener Innenstadt geplante bundesweite Aufmarsch der Partei „Die Heimat“ ist eine Provokation, die man nicht hinnehmen darf. Der biedere Name „Die Heimat“ dient der faschistischen NPD seit ihrer Umbenennung 2023 zur Tarnung.

 

Nach dem bis heute geltenden Potsdamer Abkommen sind alle faschistischen Organisationen verboten, die in der Tradition des Hitler-Faschismus stehen. Das muss durchgesetzt werden!

 

Dass die Essener Polizeiführung Ort und Zeit der Faschistendemo verheimlicht, um den Gegenprotest zu behindern, zeigt die Verschiebung im Staatsapparat selbst. Dies erleben wir immer wieder auch in Essen-Kray, wo wir zusammen mit vielen anderen gegen die Aktivitäten der „Heimat“ demonstrieren. In der Marienstraße 66 a werden Jugendliche geschult und als Schläger ausgebildet, überfielen bereits Gegendemonstranten auf der Heimfahrt im Bus. Wir haben heute eine akute faschistische Gefahr, der alle Demokraten, Antifaschisten und Revolutionäre gemeinsam entschlossen entgegentreten müssen.

 

Der 1. Mai ist im weltweiten Kampf um den Acht-Stunden-Tag entstanden. Merz will diese zentrale Forderung der Arbeiterbewegung kippen. Die Unternehmerverbände greifen die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall an. Als die Kohl-Regierung das 1996 wollte, antworteten die Metallarbeiter, die Stahlarbeiter bis zu den Arbeiterinnen der Mülheimer Wissoll-Werke mit Streik. Kohl musste abtreten! 

 

Die Zukunft im Kapitalismus bietet nur noch Krisen, Kriege und Umweltkatastrophen. Die Welt schreit nach einer sozialistischen Gesellschaft.

 

Stärkt die sozialistische Jugendbewegung! Mach mit ihm Jugendverband REBELL und in der MLPD!

 

Arbeiter und Gewerkschafter gehören am 1. Mai in die erste Reihe des Kampfes gegen die Faschisten! Wir schlagen vor, die DGB-Aktivitäten mit dem Protest gegen die faschistische Provokation zu verbinden.

 

Es lebe der 1. Mai!

 

Hier gibt es den kompletten Aufruf als gestaltete pdf-Datei

 

Im Jahr 2015 gelang es einer standhaften, breiten antifaschistischen Einheit, zu verhindern, dass Faschisten am 1. Mai von Essen nach Gelsenkirchen ziehen konnten. Ein gutes Vorbild für dieses Jahr. Hier der Bericht von damals!