Leserbrief
Ergänzung zum Artikel "Exportiert der Iran kein Kapital?"
Rote Fahne News veröffentlichte am 17. April den Artikel „Zum neuimperialistischen Charakter des Iran – exportiert der Iran kein Kapital?“
Hier der Rote-Fahne-News-Artikel: Zum neuimperialistischen Charakter des Iran
Ein Leser aus Heilbronn schickte uns dazu einen Leserbrief:
Es ist wichtig, dass ihr den Nachweis führt, dass der Iran zu einem imperialistischen Land geworden ist. Das müssen wir den Menschen auch so erklären. Nur so wird die Brisanz der Weltkriegsgefahr richtig klar, dass tatsächlich zwei Imperialisten aufeinanderprallen.
Auch ich habe mich gefragt, ob beim Iran das Kriterium Kapitalexport für ein imperialistisches Land zutrifft, und habe dafür Hinweise gefunden. Euer Artikel führt dafür Beispiele an. Tatsächlich ist es schwierig, den ganzen Umfang des Kapitalexports herauszufinden, weil der Iran schon lange mit Sanktionen belegt ist. Um diese zu umgehen, strebt der Iran indirekte Beteiligungen an ausländischen Firmen an durch verschachtelte Strukturen über Tochterfirmen und Treuhänder, um die Herkunft der iranischen Gelder zu verschleiern.
Über die Herausbildung der neuimperialistischen Länder
3 €
Der Iran tätigt Investitionen auch in Deutschland, v.a. in Immobilien, Handel und Industrie. Es gibt Beteiligungen an deutschen Firmen im Bereich Maschinenbau und Automobilzulieferern. Eine Düsseldorfer Firma fungiert als Vermögensverwalter iranischer Gelder.