Anfechtung der Betriebsratswahl
Tesla-Geschäftsführer der Verleumdung des IG-Metall-Sekretärs überführt
"Mit dreisten Anschuldigungen gegen einen IG-Metall-Kollegen hat Tesla-Geschäftsführer André Thierig direkt vor der Betriebsratswahl eine Schmutzkampagne losgetreten", sagte der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Jan Otto. "Jetzt steht fest: Alle Vorwürfe waren falsch.“¹
Tesla hatte Strafanzeige gegen einen Gewerkschaftssekretär der IG Metall erstattet und ihm vorgeworfen, er habe mit seinem Laptop heimlich und unerlaubt die Betriebsratssitzung am 10. Februar aufgenommen. Doch das Brandenburger Landeskriminalamt hat keine Anhaltspunkte für aufgezeichnete und gespeicherte Aufnahmen auf dem Notebook gefunden, auch nichts, das darauf hindeuten könnte, dass das Mikrofon zur Tatzeit eingeschaltet war.²
Der Vorgang reiht sich in eine Reihe von illegalen, ja kriminellen Maßnahmen ein, mit denen der faschistische Tesla-Eigner Elon Musk und sein Statthalter Thierig die Belegschaft von der Wahl der IG Metall abhalten wollten bzw. abhielten.² Diese möchten eine faschistische Betriebsgemeinschaft, die den Weisungen der Betriebsführer mit unbedingtem Gehorsam folgt.
Die IG Metall hat deshalb Strafanzeige gegen Werksleiter Thierig wegen übler Nachrede gestellt. Das Hauptsachenverfahren soll in der ersten Aprilwoche beginnen.
Der Vorgang ist ein weiterer Grund für die Anfechtung der Betriebsratswahl durch die Gewerkschaft.² Die Metallerinnen und Metaller bei Tesla brauchen hier die breite Solidarität von Gewerkschaftern aus Deutschland und darüber hinaus. Auch weil es ein wichtiges Gefecht im Kampf gegen die faschistische Gefahr ist. Denn bei Tesla wird deutlich, wohin die Reise führt, wenn die AfD in den Ländern und im Bund an die Regierung kommt: Zerschlagung, Spaltung und Terror gegenüber der Arbeiterbewegung! Wehret den Anfängen!