Bergbau / Rumänien
Proteste im Schiltal gehen weiter
Im rumänischen Schiltal hören die Proteste der Kumpel im Kohlebergbau nicht auf.
Angesichts der Schließung von zwei Minen wird die Geschäftsführung immer einfallsreicher, um die Ansprüche der Kumpel zu streichen. Diesmal ist es die Osterprämie.
Die Bergarbeiter sind stinksauer, da sie mit diesem Geld das Osterlamm und andere Dinge für die Feiertage besorgen wollen. Aus Wut sind sie in die drei Minen nicht eingefahren. In der Mine Lupeni blockieren sie zudem den Zugang. Die Geschäftsführung begründet die Streichung der Prämie damit, dass sie den Vorgaben der EU nicht mehr entspricht.¹
Dazu passt auch folgende Meldung:
Der ehemalige Direktor des CEH (Complexul Energetic Hunedoara), Eduard Mija, hat 2025 ein Gehalt von 36.000 Lei (ca. 7.200 Euro) bezogen, also das Doppelte eines Ministergehaltes. Diese Zustände schreien zum Himmel.