Großer Erfolg
Ostermarsch Ellwangen - Spaltungsversuch lief ins Leere
Am Ostersamstag beteiligten sich erneut mehr Menschen am Demonstrationszug des Ostermarschs und der Abschlusskundgebung als im Rekordbeteiligungsjahr 2025. Etwa 600 Teilnehmer kamen aus den Regionen um Ellwangen, Aalen, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd und Schwäbisch Hall.
Angesichts der dramatischen Entwicklung in der Welt kamen auch viele Leute, die noch nie an einer Demonstration teilgenommen hatten. Dementsprechend waren dieses Jahr die Beiträge und Grüße der Redner aus den verschiedenen Städten angriffslustiger und nahmen vor allem auch die deutsche Regierung ins Visier.
Der Spaltungsversuch der Ortsvorsitzenden Landtagsdirektkandidatin Ariane Bergerhoff mit dem SPD Ortsvorstand Ellwangen lief ins Leere. In der Samstagsausgabe (4.4.26) der Schwäbischen Post konnte man erneut lesen: „Wir teilen pauschale Losungen wie 'Aufrüstung stoppen' nicht.“ So begründete sie die Nichtteilnahme der SPD am diesjährigen Ostermarsch. Trotzdem kamen zahlreiche bekannte SPD-Mitglieder, schwenkten die SPD-Flagge und ärgerten sich über diese abgehobenen, selbstverliebten Parteiaristokraten.
Den unverschämten Angriff der Ellwanger SPD, Solidarität International e.V. und die MLPD in die Nähe von Terroristen zu rücken (siehe Rote Fahne News-Artikel vom 30. März) wurde mit selbstbewusstem Auftreten beantwortet - und bekam breite Solidarität und Interessensbekundungen von den meisten Ostermarschierern.
Die Mahnwache Ellwangen und das Aalener Friedensbündnis verteidigten ebenfalls den notwendigen überparteilichen Charakter im Friedenskampf. Josef Baumann als Mitorganisator und Sprecher der Mahnwache Ellwangen: „Der Ostermarsch heute hat eine neue Qualität erreicht. Es waren mehr Teilnehmende und sie haben klar den Ausgrenzungsversuch zurückgewiesen. Ich freue mich über diesen Erfolg.“
Am Bollerwagen der MLPD und am Infostand von Solidarität International e.V. wurden gute und ergiebige Gespräche geführt. Wir erhielten Kontaktwünsche und es wurde fleißig Spenden gesammelt für „Gaza soll leben“.