Ostermarsch

Ostermarsch

Kassel: Mit kämpferischer Stimmung und guten Bässen durch die Innenstadt

In Kassel fand am Samstag, 4. April, mit über 1000 Teilnehmenden der Ostermarsch statt. Die Zahl gegenüber letztem Jahr ist etwas gestiegen, es waren insbesondere einige Jugendliche mehr.

Von einem Korrespondenten

Die MLPD und der Jugendverband REBELL waren bereits vor Beginn der Demo am Versammlungsplatz gut im Einsatz - gut sichtbar mit Fahnen von MLPD und REBELL.


Ein fulminanter und immer wieder beeindruckender Auftakt und Begleitung der Demo gelang durch die Kasseler Trommelgruppe, an der sich wie immer einige Teilnehmende spontan beteiligten, darunter vier Kinder und zwei Jugendliche. Mit kämpferischer Stimmung und guten Bässen ging es durch die Kasseler Innenstadt.


Bei den Kundgebungen lag der Schwerpunkt dieses Jahr verstärkt auf den Arbeiterinnen und Arbeitern. Anne Rieger aus Graz berichtete von den Initiativen der Ford-Vertrauensleute und der VW-ler mit ihren Erklärungen und Unterschriftenlisten (mehr dazu hier und hier). Bei den Kundgebungen gut sichtbar, oft fotografiert und auf Social Media geteilt war das Transparent „Wir wollen bei VW nicht den Tod produzieren“, das von sechs VW-Kollegen im Wechsel getragen wurde, ein Hingucker.


Wir hatten einen Stand und waren Anlaufpunkt für viele Menschen. Insgesamt wurden 49 Euro an Spenden eingenommen. Es wurden einige Rote Fahne Magazine, Parteiprogramme, Broschüren, der neue Vorschlag für ein Kampfprogramm der Arbeiterklasse "Neue Perspektiven" und ein Exemplar des Buchs „Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur" von Stefan Engel und Monika Gärtner-Engel verkauft.


Der Ortsvorsteher in Rothenditmold, Hans Roth, der das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF-Kassel vertritt und selbst bekanntes MLPD-Mitglied ist, erhielt viele Gratulationen zum erfolgreichen Ergebnis der Kommunalwahl.


Ein guter Ostermarsch mit klarer Kante gegen Krieg und Faschismus und der wichtigen Erkenntnis, dass der Krieg ohne Faschismus so gar nicht möglich wäre, und dass die Arbeiterinnen und Arbeiter eine führende Rolle übernehmen müssen!