Ostermarsch
Hamburg: 3000 Menschen auf den Beinen
Auch in Hamburg waren am Ostermontag mit ca. 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr Menschen als im letzten Jahr beim Ostermarsch.
Im Mittelpunkt standen der Protest gegen den US-amerikanischen und israelischen Krieg gegen den Iran und die Solidarität mit den Menschen im ganzen Nahen und Mittleren Osten und vor allem in Gaza. "Free, free Palestine" war eine häufige Parole und natürlich "Hoch die internationale Solidarität"!
Es waren deutlich mehr junge Menschen beim Ostermarsch, die sich vor allem gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, auch nicht durch die Hintertür, empörten. Wenig Thema war dagegen der Ukrainekrieg und die Kritik an Russland.
Angegriffen wurde die Bundesregierung für ihre zunehmende Militarisierung der ganzen Gesellschaft und Umstellung auf Kriegswirtschaft. "Friedensfähig statt kriegstüchtig" war der Wunsch der Demonstrierenden.
Die MLPD war mit schönem Transparent "Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter", Fahne und offenem Mikrofon dabei. Das kam jedoch leider nicht richtig zum Einsatz, weil vom LKW während der ganzen Demo laufend Kurzreden gehalten wurden. Aber wir unterstützten das Parolenrufen damit.
Flugblätter und Rote-Fahne-Magazine gingen weg wie warme Semmeln. Auch der Frauenverband Courage und die Umweltgewerkschaft hatten schöne Transparente dabei.