5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Ostermarsch Stuttgart: Vielfältig, nachdenklich, alarmiert und kämpferisch!

Zum diesjährigen Ostermarsch in Stuttgart versammelten sich mehr Menschen als im letzten Jahr. Die Veranstalter zählten bis zu 5000. Seit zwei Jahren werden es deutlich mehr Jugendliche.

Von bs, Landesleitung Baden-Württemberg der MLPD
Ostermarsch Stuttgart: Vielfältig, nachdenklich, alarmiert und kämpferisch!
(rf-foto)

Aufmerksam verfolgten viele Passanten den Teil des Ostermarsches, in dem die MLPD mit Liedern, Redebeiträgen, Parolen und einem offenen Mikrofon vertreten war. Besonders die Kritik an der rücksichtslosen Kriegsführung der USA und Israels gegen das iranische und das palästinensische Volk wurde sichtbar geteilt. "Hoch die Internationale Solidarität" und "Free, Free Palestine" waren die meist gerufenen Parolen.

 

Vertreterinnen und Vertreter der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung, von Solidarität International, vom Frauenverband Courage, der Umweltgewerkschaft, des Rebell und iranische Revolutionäre ergriffen das Wort. Teile des Beitrags der MLPD Baden-Württemberg für den Ostermarsch wurden eingebracht. Rebellen von der Gaza-Soli-AG Stuttgart liefen im Laufe der Zeit zu Höchstform auf beim Sammeln von Spenden. Neue Mitstreiter und Mitstreiterinnen wurden gewonnen. Die Spendenbereitschaft für den Ostermarsch war enorm. Viele kamen von sich aus auf die Spendensammler zu.

 

Es war das ganze Spektrum der alten und neuen Friedensbewegung vertreten. Deutlich war der Wunsch, gemeinsam und gleichberechtigt zu demonstrieren. Zum Austragen von Widersprüchen, wie zum Charakter des Iran, Russlands oder Chinas ist die Bereitschaft sehr unterschiedlich. Wesentliche gemeinsame Forderungen richteten sich gegen Aufrüstung, Militarisierung und Wehrpflicht, gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen und die Nutzung von Militärstützpunkten wie Ramstein oder Eucom und AFRICOM in Stuttgart, den Völkermord in Gaza, den Krieg der USA und Israels gegen den Iran und gegen das Abwälzen der Kriegslasten auf die Massen.

 

Deutlich wurde auch, dass die Friedensbewegung, die Einheitsfront gegen Faschismus, Krieg und Umweltkatastrophe deutlich stärker werden muss angesichts der enorm gestiegenen Weltkriegsgefahr. Die Gewerkschaften mit klassenkämpferischen Kollegen waren eher vereinzelt vertreten. Die Jugend muss als praktische Avantgarde massenhaft gegen den Krieg rebellieren, das Internationalistische Bündnis, die Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg muss weiter gestärkt werden, ebenso MLPD und REBELL mit der Perspektive des echten Sozialismus! Der Wunsch und der Ehrgeiz, dies zu fördern, kam deutlich zum Ausdruck.