KZ-Gedenkstätte

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"Nein" zu Weimer-Rede beim Buchenwald-Gedenken

Am 11. April 2026 jährt sich die Selbstbefreiung der Häftlinge des KZ Buchenwald zum 81. Mal. Wie in jedem Jahr gibt es am Sonntag danach – also in diesem Jahr am 12. April – Gedenkfeierlichkeiten.

MLPD Thüringen
"Nein" zu Weimer-Rede beim Buchenwald-Gedenken
Die United Front gedenkt 2023 feierlich und im Geist des Schwurs von Buchenwald in der KZ-Gedenkstätte (foto: Screenshot)

Die MLPD und ihr Jugendverband REBELL werden sich daran beteiligen. Die kommunistischen Häftlinge waren führend im antifaschistischen Widerstand im Lager. Den Häftlingen war es gelungen, als Einheitsfrontpolitik ein illegales internationales Lagerkomitee und eine militärische Organisation aufzubauen, die am 11. April 1945 unter dem Eindruck der heranrückenden US-Armee das Lager selbst befreite und es zwei Tage später der US-Armee übergab.

 

Das Gedenken steht im Zeichen des Kampfes gegen Faschismus und Krieg und es ist natürlich politisch – so wie es das seit dem 19. April 1945 ist, als 21 000 überlebende Häftlinge den Schwur von Buchenwald manifestierten.

 

Das antifaschistische Gedenken droht in diesem Jahr konterkariert zu werden, dar der faschistoide Kulturstaatsminister Wolfram Weimer auf der Gedenkveranstaltung ein Grußwort halten möchte. Weimer führt einen rechten Kulturkampf gegen alles Fortschrittliche, Antifaschistische und Revolutionäre. Er ist ein Wegbereiter des Faschismus in Deutschland. Für alle noch lebenden ehemaligen Häftlinge und ihre Hinterbliebenen, für jeden Antifaschisten und Revolutionär ein unerträglicher Schlag gegen das antifaschistische Gedenken. Weimer muss ausgeladen werden und hat entsprechend dem Schwur von Buchenwald kein Rederecht auf einer derartigen Gedenkkundgebung!