Zürich
Kundgebung "Stop Operation Kagaar!"
Am 28. März nahm eine vierköpfige Delegation der MLPD (Member of ICOR) in Zürich an der Europakundgebung zu der Kampagne „Stop Operation Kagaar!“ teil.
In den ausgedehnten Urwaldgebieten Indiens gibt es einen aktiven Widerstand der Adivasi-Ureinwohner, der sich insbesondere auch gegen Bergbaukonzerne richtet. Diese Konzerne zerstören die natürliche Lebensgrundlage von Millionen Menschen.
Gegen diesen Widerstand richtet sich die "Operation Kagaar" des indischen Staats unter dem Faschisten Narendra Modi. Sie ist eine faschistische Aktion, die ausdrücklich antikommunistisch begründet ist und Teil der lang angelegten konterrevolutionären Strategie "Green Hunt". Diese hat in den letzten Monaten Hunderte Tote, insbesondere unter der Bevölkerung, gekostet.
Letztes Jahr am 21. Mai wurde ein Massaker angerichtet, bei dem Nambala Keshav Rao, Generalsekretär der Communist Party of India – Maoist, und 27 weitere Revolutionäre der People's Liberation Guerrilla Army (PLGA) getötet wurden. Die CPI-Maoist hatte 40 Tage zuvor einen einseitigen Waffenstillstand erklärt und keine Aktionen gegen die Regierungstruppen mehr durchgeführt.
Der indische Staat, und seine faschistische Bharatiya-Janata-Party-Regierung (BJP) unter Premierminister Modi haben diese Liquidierungen in den höchsten Tönen gefeiert und bezeichneten dies als Durchbruch im Kampf gegen die „Gefahr des Maoismus“.
All das ist in der deutschen Öffentlichkeit wenig bekannt und Bundeskanzler Merz reiste extra nach Indien, um mit dem Faschisten Modi Geschäfte und Kooperationen zu beschließen.
Aus diesem Grund, aber auch im Geiste der revolutionären Weltorganisation ICOR¹, dass kein berechtigter Befreiungskampf alleine stehen darf, war es für uns eine Ehre, uns an dieser Protestaktion zu beteiligen.
Ein Initiator war die Marxistische Leninistische Kommunistische Partei Türkei / Kurdistan (MLKP), ebenfalls Mitglied der ICOR. Aus der Schweiz wurde die Aktion vom ICOR-Mitglied Marxistisch-Leninistische Gruppe Schweiz unterstützt, weiter waren der „Aufbau“ und die „Barrikade“ aktiv. Es waren noch weitere linke Jugendgruppen aus dem Umland angereist.