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Karfreitagsgedenken Bittermark: Forderung nach AfD-Verbot erhält viel Zuspruch!

Die MLPD und der Jugendverband REBELL beteiligten sich wie jedes Jahr an dem Karfreitagsgedenken in der Dortmunder Bittermark. Hunderte Widerstandskämpfer und Kriegsgefangene wurden kurz vor Kriegsende um Karfreitag 1944 von den Hitlerfaschisten ermordet.

Korrespondenz
Karfreitagsgedenken Bittermark: Forderung nach AfD-Verbot erhält viel Zuspruch!

MLPD, REBELL und Freunde legten ein Blumengesteck an dem beeindruckenden Denkmal nieder mit der Schlaufe: „Gegen Faschismus und Weltkriegsgefahr – MLPD und REBELL“.

 

Unter den Ansprachen bekam insbesondere die Rede von Georg Deventer, Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Internationales Rombergparkkomitee mehrmals Zwischenapplaus, weil er unter anderem Schritte zum Verbot der AfD und die Verbesserung der Erinnerungskultur z.B. an den Westfalenhallen forderte. Die „OMAs gegen Rechts“ hatten einen Stand aufgebaut und sammelten Unterschriften für das Verbot der AfD. Die Ansprache von Norbert Schilff verbreitete Antikommunismus, indem er immer bewusst vom Kampf gegen Extremismus und von der Bedrohung der Gesellschaft von den Rändern sprach, was sich auch gegen die linken Parteien richtet.

 

Die MLPD hatte Schilder gemalt, die einigen Zuspruch fanden: „Die Opfer von Faschismus und Krieg mahnen - „Kampf gegen Faschismus und Weltkriegsvorbereitung – vorwärts für echten Sozialismus!“ oder „Die Opfer mahnen: Verbot der AfD und aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!“ Besonders groß war die Beteiligung in diesem Jahr am Heinrich Czerkus-Lauf. Heinrich Czerkus war Widerstandskämpfer gegen den Hitlerfaschismus und Platzwart des BVB. Er wurde auch in der Bittermark von den Nazis ermordert. Hunderte liefen, wanderten oder radelten vom Stadion Rote Erde zu Ehren von ihm zur Bittermark. Es wurden 100 Flyer der MLPD zur Mobilisierung zum Ostermarsch verteilt sowie eine Broschüre zu den neuimperialistischen Ländern und ein Buch: „Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur“ verkauft.