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Unmut über Trumps Politik reicht bis in die Republikaner hinein

Auch bei den Zwischenwahlen in den USA drückt sich zunehmend die Ablehnung gegen die faschistische Trump-Regierung aus. Es war schon symbolisch, dass die Republikaner erstmals seit langer Zeit den Wahlkreis im erzkonservativen Florida verloren haben, zudem auch Trumps Privatresidenz Mar-a-Lago gehört.

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Hier gewann die Demokratin Emily Gregory mit 51 zu 49 Prozent knapp gegen den Republikaner Jon Maples. Noch 2024 hatten die Republikaner Trump diesen Bezirk mit deutlichem Vorsprung gewonnen.

 

Es ist ein allgemeiner Trend, der wohl auch deswegen nicht deutlicher ausfällt, weil die Massen in den USA gelernt haben, dass sie sich nicht auf die „Demokraten“ verlassen dürfen: Seit der Präsidentschaftswahl haben sie trotzdem 29 Sitze auf Bundesstaatsebene gewonnen, die „Republikaner“ umgekehrt aber keinen einzigen.

Fox News Umfrage zeigt immer weniger Zustimmung für Trump

Und für Trumps Regime wohl noch schlimme: Eine Umfrage gerade von Fox News, dem erzkonservativen Hausmedienkonzern der Republikaner, liegen Trumps Zustimmungswert bei einem Reckordtief: 41 Prozent. 59 Prozent lehnen den faschistischen Präsidenten offen ab.

 

Im Rahmen dieser Umfrage im Auftrag von Fox News waren vom 20. bis 23. März 1.001 registrierte Wähler befragt worden. Selbst unter den Republikanern wenden sich mittlerweile 16 Prozent offen gegen ihn, wie die Umfrage zeigte. Noch schlimmer steht es bei der Frage nach dem Krieg im Iran: Nur 36 Prozent der Befragten unterstützen Trump hier, während 64 Prozent ihn offen ablehnten. In der Außenpolitik isgesamt befürworten nur noch 38 Prozent Trumps Politik, während 62 Prozent der Befragten sie ablehnen.

 

Diese Entwicklung kann sich mit der weiteren Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die US-Bevölkerung nur weiter verschärfen. Auch unter seinen Unterstützern kommen da Zweifel auf, denn nicht nur liefert Trump nicht, was er versprochen hat – mit dem Krieg im Iran tut er auch das genaue Gegenteil.