Ukrainekrieg
Russischer Erdgas-Transporter treibt nach ukrainischem Angriff weiter im Mittelmeer
Auch der Ukrainekrieg kennt keine Grenzen mehr: Schon am 3. März wurde der russische Erdgas-Transporter "Arctic Metagaz" zwischen Malta und Libyen von ukrainischen Drohnen-Booten angegriffen. Die Beschädigungen waren so schwer, dass die Besatzung das Schiff aufgab. Seither treibt sie in der Strömung zwischen Malta, Italien und Libyen in libyschen Gewässern. Das Schiff wurde angegriffen obwohl / weil es 138.000 Kubikmeter Flüssigerdgas transportierte. Das Schiff ist auf der Backbordseite aufgerissen - seit dem Angriff besteht latente Explosionsgefahr. Alle Schiffe in der Nähe wurden angewiesen, einen Mindestabstand von 5 Seemeilen zu dem treibenden Tanker einzuhalten. Rettungskräfte sind sich nicht einig, was sie tun können oder sollten, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen - in welchen Hafen kann man einen Tanker, der zur Bombe geworden ist, schleppen, um das Erdgas abpumpen zu lassen? Derweil geht von dem explosiven Geisterschiff eine gewaltige Gefahr für die Umwelt aus.