USA
Millionen Menschen gehen gegen Trump auf die Straße
Am heutigen Samstag ist in den USA der dritte No Kings“-Protesttag gegen den faschistischen US-Präsidenten und Kriegstreiber Donald Trump. Eine breit zusammengesetzte Bewegung bis in Republikaner-Reihen hinein organisiert mehr als 3.200 Aktionen und Kundgebungen in allen Bundesstaaten.
Im Frühsommer letztes Jahr erwachten Teile der amerikanischen Bevölkerung zunehmend aus der Schockstarre, die der zweite Amtsantritt von Donald Trump zunächst ausgelöst hatte. Im Juni 2025 war der Auftakt der No-Kings-Bewegung. 2026 entwickelte sich in Minneapolis ein antifaschistischer organisierter Massenwiderstand gegen die faschistischen ICE-Einheiten und gegen Trumps faschistische Flüchtlingspolitik. Trumps Umbaumaßnahmen hin zum faschistischen Staat laufen nicht wie geplant, sie geraten ins Stocken.
Jetzt stellt eine der „No Kings“-Aktivistinnen klar: „Die Trump-Regierung hat sich massiv verkalkuliert, als sie glaubte, wir würden angesichts ihres Chaos und ihrer Grausamkeit in die Knie gehen und kapitulieren.“ Die Bewegung wendet sich weiter gegen die ICE, gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Massen in den USA und zunehmend gegen Trumps Kriegstreiberei insbesondere im Nahost-Krieg. Die Kurve der Ablehnung von Trumps Politik steigt in den USA stetig an, seit dem Überfall auf Venezuela und dem auf den Iran beschleunigt. Zur Zeit sind nach aktuellen Umfragen 56,7 Prozent der Bevölkerung nicht mit Trumps Politik zufrieden.
Heute werden Aktionen und Demonstrationen in großem Stil auch außerhalb großer Städte stattfinden. In St. Paul, der Zwillingsstadt von Minneapolis, treten heute Bruce Springsteen und Joan Baez auf. Springsteen will sein Protestlied „Streets of Minneapolis“ spielen, in dem er „King Trump“ anprangert und singt: „Here in our home they killed and roamed in the winter of ’26“ – auf Deutsch etwa: „Hier bei uns zu Hause haben sie im Winter 2026 gemordet und ihr Unwesen getrieben“. Dies bezieht sich auf die Ermordung von Renée Good und Alex Pretti im Januar durch ICE-Greifer. Teil der „No Kings“-Bewegung ist jetzt auch das „Immigrant Defense Network“, ein Netzwerk zum Schutz der migrantischen Familien.