Film-Matinée in Gelsenkirchen
„Little Palestine, Diary of a Siege – Tagebuch einer Belagerung"
Yarmouk ist ein Stadtteil von Damaskus, der brutale Unterdrückung, Verhaftung und das Aushungern durch militärische Blockaden genauso kennt wie den erbitterten Kampf dagegen, Proteste, Widerstand und einen unbändigen Lebenswillen - angefangen bei den Kindern bis zu den Erwachsenen und Alten.
In diesem Stadtteil spielt der Film von Abdallah Al-Khathib in den Jahren von 2011 bis 2013, einer Zeit, in der dieses Flüchtlingsviertel der Palästinenser durch die syrische Armee abgeriegelt wurde. 2015 wurde er dann brutal unterdrückt durch den IS. Abdallah Al-Khathib lässt uns teilhaben an dem täglichen Kampf der Menschen ums Überleben und an einer Perspektive. "Die Erfahrungen aus Yarmouk zeigen erschreckende Parallelen zur Gegenwart: Auch in Gaza wurden humanitäre Hilfsstrukturen gezielt zerstört, Versorgungswege abgeriegelt und Zivilist*innen durch den Entzug lebensnotwendiger Mittel gefährdet. Hunger als Waffe einzusetzen – ob in Yarmouk, Gaza oder anderswo – ist ein Kriegsverbrechen." (Andreas Schüler, Co-Leiter des ECCHR-Programmbereichs Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung)¹
Dieser Film läuft in der Horster Mitte in Gelsenkirchen!
Kommt zur Film-Matinée dieses beeindruckenden Dokumentarfilms, der am Sonntag, dem 29. März, ab 14 Uhr (Einlass) im Kultursaal der Horster Mitte gezeigt wird. Der Beginn der Filmvorführung ist um 15 Uhr. Zu Beginn gibt es Tee und Kaffeespezialitäten sowie palästinensisches Gebäck und auch einen Stand mit palästinensischen Waren.
Nach dem Film besteht die Gelegenheit zu tanzen, zu diskutieren oder sich einfach zu unterhalten. Herzlich willkommen!
Eintrittspreise: Erwachsene 15 Euro, Jugendliche im Alter von dreizehn bis 17 Jahren 10 Euro und Kinder bis zwölf Jahre sind frei. Der Erlös ist eine Spende für den Wiederaufbau des Al-Awda-Krankenhauses in Gaza.