Villingen-Schwenningen
Friedenskampf: Jetzt ist es Zeit aufzustehen! Werdet aktiv!
Dieser Beitrag wurde von einem Vertreter der MLPD auf einer Friedenskundgebung gehalten, die in Villingen-Schwenningen stattfand:
Wir sind in einer Situation, in der es laut der Internetseite Evangelische Friedensarbeit auf dieser Welt im Jahr 2025 bis Sept. 89 Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen in 31 Ländern gibt. Die schwersten Kämpfe finden derzeit unter anderem in der Ukraine und im Iran statt.
Der faschistische US-Präsident Trump meldete gleich nach seiner Wahl Ansprüche auf die um die USA liegenden Länder an. Vor seiner Wahl wollte er Kriege beenden, den Ukraine-Krieg sogar innerhalb von 24 Stunden. Was wirklich passierte: Der Krieg geht weiter, hinzu kommen der Gaza-Genozid und der Überfall auf den Iran. Das Völkerrecht, entstanden aus den Lehren des Zweiten Weltkriegs, tritt er mit Füßen; unser Zweite-Wahl-Kanzler plappert es ihm gleich nach.
Hintergrund ist, dass sich die Märkte der Konzerne nicht mehr beliebig ausweiten lassen. Deshalb ist der Imperialismus in einer tiefen Krise. Sein Mantra „höher, weiter, schneller“ funktioniert nicht mehr, was weltweit auch zu Massenentlassungen führt.
Wer Kriege führen will, muss Waffen produzieren. Mit Sondervermögen greift der Staat dann in unsere Taschen. Das Geld fließt dann in die Kassen der Konzerne, sprich der Aktionäre. So sichern sie sich weiter Maximalprofite. Einem Aktionär ist es Wurst, was produziert wird – der Profit muss stimmen.
Ich glaubte, nicht richtig zu lesen, als Cem Özdemir in einem Interview vom 12. März 2025 verkündete, dass er in der Verteidigungswirtschaft eine „große Chance für Baden-Württemberg“ sehe. Wie tief muss man gesunken sein, wenn man so tut, als könnte die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie die Folgen der Massenentlassungen auffangen? So plant ZF in Friedrichshafen Massenentlassungen. Gleichzeitig baut dort MTU (Rolls-Royce) Arbeitsplätze auf. Die beiden Geschäftsleitungen nahmen schon Verbindung zueinander auf und tun jetzt so, als könne so die Arbeitsplatzvernichtung gestoppt werden – brauchen wir uns also keine Sorgen um Arbeitsplätze zu machen?
Waffen sind Mordinstrumente …! Zudem werden wir gezwungen, diese per Steuern zu finanzieren. Und mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht soll dann das Beste der Gesellschaft, die Jugend, in den Schützengraben gezwungen werden.
Mit den Schulstreiks am 5. März gaben in rund 150 Städten über 50.000 Schülerinnen und Schüler die richtige Antwort. Mit der Losung „Die Reichen wollen den Krieg, die Jugend eine Zukunft“ trafen sie den Nagel auf den Kopf.
- Jetzt ist es Zeit aufzustehen! Werdet aktiv!
- Lernen wir aus der Geschichte und wehren den Anfängen!
- Verurteilung des Überfalls der Regierungen der USA und Israels!
- Ablehnung der Nutzung der US-Basis Ramstein in Rheinland-Pfalz für diesen Angriffskrieg!