Gelsenkirchen
Eindrucksvolle Lieder und Texte gegen Krieg und Faschismus
Am Sonntag, dem 22. März 2026, wurden im Bistro der Horster Mitte Lieder und Texte vorgetragen, die alle Zuhörerinnen und Zuhörer tief berührten.
Die Beiträge von Norbert Labatzki – Musiker aus Gelsenkirchen - und Andreas Weißert – Schauspieler aus Dortmund - mahnten, die Erfahrungen der Geschichte nicht zu vergessen. Gerade deshalb waren sie aktuell, weil sie in einer Zeit vorgetragen wurden, in der im Nahen und Mittleren Osten ein Flächenbrand tobt und weiter zu eskalieren droht, in der Ukraine unaufhörlich weiter getötet, überall hochgerüstet wird und das Völkerrecht einem unbegrenztem Morden weicht.
Genau wegen dieser aktuellen wachsenden Weltkriegsgefahr ließen die Lieder aus der Friedens- und Ostermarschbewegung, die Texte von Erich Kästner, Ernst Toller, Hans Fallada, Bert Brecht und anderen niemanden kalt. Sie waren eine Aufforderung, aktiv gegen alle imperialistischen Kriege aufzustehen. Allen wurde bewusst, dass dieses Thema in der vor uns liegenden Zeit noch drängender werden wird. Der Aufbau einer aktiven Friedensfront braucht auch solche kulturellen Veranstaltungen und solche Künstler.