Tribunal gegen Daimler, Porsche, Bosch, Audi & Co.

Tribunal gegen Daimler, Porsche, Bosch, Audi & Co.

„Lernen aus dem Niedergang von Detroit – Wir stehen auf für unsere Zukunft"

Mit diesem Titel berichtet auf der Homepage der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung eine Korrespondenz über das erfolgreich stattgefundene Tribunal gegen Daimler, Porsche, Bosch, Audi und Co.:

Korrespondenz - Dokumentiert

Schuldig in allen Punkten

150 begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Urteil mit Spannung erwartet. Die Daimler, Porsche, Bosch, Audi & Co. sind schuldig in allen Punkten. Doch dann ging ein Raunen durch den Saal: Gibt es keine Strafe nach diesem Urteil? Die Strafe müssen wir international in der organisierten Automobilarbeiterbewegung organisieren! Alle Achtung, was die Automobiler auf die Beine stellen. Ein Umweltkämpfer: 'Jetzt habe ich ein ganz anderes Bild von den Automobilarbeitern, die stellen sich gegen faschistische Klimaleugner.'

Wir deckten auf ...

Wie die Treuhand von Bosch mit der Schwarz-Gruppe (Lidl) und der Politik verknüpft ist: Entwicklung und Produktion nach China verlagern und hier erpresserisch abbauen. Automobiler fördern die IG Metall als Kampforganisation, heben den Blick zur internationalen Koordination der Kämpfe und organisieren den Widerstand gegen Kriegsvorbereitung und -beteiligung.

 

Die Forschungspolitik der Landesregierung finanziert Forschung für die Automonopole statt für regenerative Energien. Daimler Truck gründete einen extra Geschäftbereich für Rüstungsproduktion: Daimler Special Trucks. Kriegswirtschaft ist kein Beitrag zum Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung. Eine REBELLin berichtete vom Schulstreik in Stuttgart mit 500 Teilnehmern und rief auf zum Kampf gegen den Krieg und für den Sozialismus.

 

Die kräftigen Spenden führten mit zum Überschuss von 920 Euro. Sie sind ein Auftrag an die Automobiler: Die Autoregion will leben gegen den Niedergang durch die Diktatur der Autokonzerne. Für Bosch-Chef Hartung ist die größte Gefahr 'eine zu sozialistisch ausgerichtete Politik'. Doch für die Jugend ist aus dem kapitalistischen Krisengewirr der Sozialismus die Perspektive. Die Automobiler der international gesellschaftlich organisierten Verbundproduktion sind offen für einen Sozialismus, in dem über die Früchte unserer Arbeit und der Natur auch gesellschaftlich bestimmt wird.

Wie geht's weiter?

Regional und international wecken wir den Stolz und retten die Ehre der Automobiler, stärken das Selbstbewusstsein und die Aktivitäten gegen einen Abgesang.

 

  • Kommt zum IAC-Regionaltreffen am 22. April, mit Auswertung des Tribunals und Weiterentwicklung der Internationalen Automobilarbeiterkoordination, von 18 Uhr bis 19 Uhr im Bistro im ABZ Süd (Bruckwiesenweg 10, Stuttgart-Untertürkheim). 
  • Am 24. März sagen die Stellantis-Arbeiter: Nein zu Werksschließungen und Entlassungen – kein Werk steht alleine!
  • Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich im Konzern! Ein international koordinierter Kampf- und Streiktag.
  • Macht Solidaritätsaktionen bei Daimler, Porsche, Bosch, Audi usw.
  • Automobiler stehen zusammen!"

 

Hier geht es zur Homepage der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung