Für Solidarität und Menschenwürde gegen Krieg und Faschismus!

Für Solidarität und Menschenwürde gegen Krieg und Faschismus!

Rüsselsheim steht auf – Widerstand jetzt!

Unter dem Motto "Rüsselsheim steht auf – Widerstand jetzt! Für Solidarität und Menschenwürde gegen Krieg und Faschismus", führte am Samstag, 14. März, ein breites Bündnis in Rüsselsheim eine Kundgebung und Demonstration durch.

Korrespondenz

Es war seit geraumer Zeit die erste Demonstration in der Rüsselsheimer Innenstadt. Insgesamt zwölf Parteien, Organisationen und Initiativen hatten den Aufruf unterzeichnet.


Besondere Aktualität bekam diese Aktion, gegen die Gefahr eines Weltkriegs, durch den imperialistischen Angriff der US- und der israelischen Regierung auf den Iran. An der Kundgebung mit über 100 Teilnehmenden und der Demo beteiligten sich weitere Initiativen, Organisationen und viele Einzelpersonen, auch aus Darmstadt, Wiesbaden und Groß-Gerau.


MLPD und der Jugendverband REBELL sind anerkannter, aktiver Teil dieses Bündnisses. Die Rede der Direktkandidatin der MLPD zur letzten Bundestagswahl, Anne Fröhlich, erhielt viel Beifall für ihre klaren Qualifizierungen der komplizierten Weltlage. Die packende Live-Musik von Los Pueblos, ansprechende Infostände rund um den Bahnhofsplatz, die lebendige Moderation und die Redebeiträge, luden manche Passanten ein, zu verweilen und zuzuhören. Es kostete allerdings, auch für die Aktiven dieser Aktion, einiges an Überwindung, dem eiskalten Wind zu trotzen. Die Demonstration durch die Innenstadt zum Rathausplatz und die dortige Zwischenkundgebung waren geprägt von den Freunden der IAC-Rüsselsheim, Opel-Kollegen, BIR-KAR, Linke, Solid, der DKP, dem REBELL, der MLPD, dem Stadtschülerrat Rüsselsheim, dem BSW, dem Frauenverband Courage, Unterstützern der nächsten Flottille nach Gaza, der Initiative „Free Palestine“ und Unterstützern der Kriegsdienstverweigerung.


Eine Frau von Amnesty International, trug zur Abschlusskundgebung ein sehr bewegendes Gedicht gegen den Genozid in Gaza vor. Sie bedankte sich bei den Organisatoren der Kundgebung und hob hervor, wie positiv diese gemeinsame Zusammenarbeit vieler verschiedener Organisationen hier auf sie gewirkt habe. Die Teilnehmer der Abschlusskundgebung verfolgten aufmerksam die Rede des IAC-Kollegen von Opel. Besonders gut aufgenommen wurden die klare Positionierung: „Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter!“ und der Aufruf zur Unterstützung des Stellantis-Aktionstags am 24. März.


In dieser sehr guten Zusammenarbeit auf Augenhöhe aller Beteiligten, wird die nächste Aktion vorbereitet.