ICOR-Erklärung

ICOR-Erklärung

Mörderische Ölblockade der USA gegen Kuba

Die revolutionäre Weltorganisation ICOR hat diese Erklärung veröffentlicht:

Auch wenn die Revolutionäre der Welt gerade zentral den blutigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran verfolgen und bekämpfen, so dürfen sie doch nicht die ernste Lage in Kuba aus den Augen verlieren. Die USA haben durch ein Dekret von Trump eine totale Blockade der Ölversorgung verhängt und drohen jedem Land, das versucht, Öl nach Kuba zu liefern, mit hohen Strafzöllen.

 

Diese Provokation setzt die lange Geschichte der Aggressionen und Blockaden fort, die der US-Imperialismus seit dem Sieg der Revolution im Jahr 1959 betrieben hat. Aber jetzt wurde das im Rahmen der Nationalen Sicherheitsstrategie mit dem „Trump-Korollar“¹ konkretisiert, unmittelbar nach seiner Verkündung in dem kriminellen Angriff auf Venezuela am 3. Januar. Er hatte mehr als 100 Tote und die Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau, der Abgeordneten Cilia Flores, zur Folge.

 

Dieser Angriff hat Venezuela blockiert und sein Öl unter imperialistische Kontrolle gebracht, sodass es die Lieferungen an Kuba nicht mehr fortsetzen kann.

 

Der US-Imperialismus unter der Regierung des Faschisten Trump geht vom Handelskrieg zu dem über, was er als „Frieden durch Gewalt durchsetzen“ bezeichnet. Damit interveniert er in souveräne Staaten und verschärft letztendlich die Unterdrückung der Völker und bedroht sie, insbesondere in Lateinamerika und der Karibik, die er als Schlüsselregion im Kampf um die Vorherrschaft mit China betrachtet. Konflikte und Kriegsherde nehmen weltweit zu. Ist Teil der Verschärfung der zwischenimperialistischen Widersprüche im Kampf um Vorherrschaftsansprüche. Der Kapitalismus kann in seinem imperialistischen Stadium nicht mehr existieren ohne Aggressionen und Kriege.

 

Angesichts dieser ernsten Situation neuer Restriktionen, die Kuba erlebt und die bereits zu einer humanitären Krise geführt haben, von der nicht nur die Produktion und der Transport, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung betroffen sind, ist die größte aktive Solidarität der internationalen Arbeiterklasse und der Völker der Welt gefragt. Denn wir stehen dem Faschismus in den USA selbst und in immer mehr Ländern gegenüber, und die Gefahren eines neuen Weltkrieges verschärfen sich.

 

Hoch lebe die internationalistische Solidarität!

Das kubanische Volk ist nicht allein!

Weg mit den Yankees aus Lateinamerika und dem Nahen Osten!

Nein zum Faschismus und Nein zum imperialistischen Krieg!

Gegen die kapitalistisch-imperialistische Barbarei – verstärken wir den Kampf für den Sozialismus!

 

Hier gibt es die Erklärung als pdf mit allen Unterzeichnern